Damit ist der von der Verwaltung vorgelegte Entwurf einer Entgeltordnung für die Nutzung von Räumen und Anlagen der Schulen, wie sie in den Ausschüssen zuvor beraten worden war, offenbar vom Tisch.
In der Diskussion zuvor hatte Reinhard Drogla (SPD) nochmals vorgerechnet, dass den Einnahmen ein deutlich höherer Aufwand gegenüber stünde, wenn die Verwaltung diese Aufgabe übernähme. Dr. Wolfgang Bialas (CDU/DSU) unterstrich, das Ziel müsse sein, die Autonomie der Schulfördervereine zu stärken. „Die Schulen sollten selbst bestimmen dürfen, zu welchen Konditionen sie einen Raum an andere Vereine vergeben.“ Das Geld solle dann den Schulfördervereinen zufließen. Oberbürgermeister Frank Szymanski (SPD) hält den Ansatz, die Schulen die Vermietung übernehmen zu lassen, ebenfalls für „vernünftig“ . Die Verwaltung werde die Vorschläge in den Entwurf der Entgeltordnung, über den die Stadtverordneten am 26. September zu befinden haben, einarbeiten, kündigte er an. Zu den Irritationen , die der Entwurf bei sorbischen Vereinen ausgelöst hatte, die Räume im Niedersorbischen Gymnasium nutzen, sagte Szymanski, dass „in der Ordnung klargestellt ist, dass auf Miete verzichtet werden kann, wenn ein öffentliches Interesse an einer Veranstaltung besteht“ . (jb)