| 18:42 Uhr

Halloween
Schön gruselig im Spremberger Turm

Gespenstergeschichten haben Erika Maislei und Ingolf Czerny im Spremberger Turm – hier mit Turmgeist Eckhard Müller – vorgelesen.
Gespenstergeschichten haben Erika Maislei und Ingolf Czerny im Spremberger Turm – hier mit Turmgeist Eckhard Müller – vorgelesen. FOTO: Michael Helbig
Cottbus. Bereits zum dritten Mal haben am diesjährigen Halloween-Abend Erika Maislei und Ingolf Czerny, unterstützt von Turmgeist Eckhard Müller, im stockdunklen Aufgang des Spremberger Turms Gespenstergeschichten für Kinder erzählt.

Nur zwei kleine Taschenlampen beleuchteten die Manuskripte und sorgten so für eine dazugehörige schön gruselige Atmosphäre.

Gespannt lauschten die Mädchen und Jungen gemeinsam mit ihren Eltern den Erzählungen über Gespenster und Schokoküsse, die einen Spukwettbewerb veranstalteten, sowie der Geschichte von Tim und Anja, die sich mit Erlaubnis des Bauern auf dem Feld hinter dem alten Friedhof Kürbisse holen und daraus schaurig schöne Kürbisgeister schnitzten. Obwohl es ja auf dem alten Friedhof hin und wieder spuken soll. Und, oh Schreck, plötzlich konnten die Kürbisgeister zu später Stunde sprechen …

Als die beiden Erzähler mit ihren drei Geschichten fertig waren, ging das Licht wieder an und Turmgeist Eckhard Müller sang mit allen Halloween-Besuchern des Spremberger Turms gemeinsam das fröhliche Lied von der Spukwoche im Geisterhaus.

„Das Lied zum Schluss hat mir am besten gefallen“, erzählte Julien (5), als er mit seiner Mutter Bianca Maintok vom Spremberger Turm wieder herabgestiegen war. Paul (6) und Max (4) fanden die Geräusche vom Geist und die beleuchteten Spinnen an der Wand am schönsten. „Wir waren heute zum ersten Mal hier. Wir sind dafür extra aus Vetschau hergekommen“, erzählte Janine Bramer, die Mutter von Paul und Max. „Die Kinder lieben Türme, und so war es ein schöner Abend“, fügte sie hinzu.

Über so viel Zuspruch freute sich auch Erzähler Ingolf Czerny, der selbst ebenfalls gern auf Türme steigt und zu den mehr als zwanzig Mitgliedern des Cottbuser Turmvereins gehört. „Es ist schön, wenn es den Kindern gefällt. Heute war der Zuspruch so groß, dass wir noch eine Extra-Leserunde eingelegt haben. Und wir freuen uns, dass wir das alte Gemäuer des Spremberger Turms mit Leben erfüllen können. Der Turm gehört eben einfach zu Cottbus“.

(mih)