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| 18:10 Uhr

Rundgang durch den Stadtteil
Schmellwitzer hoffen weiter für Spreeschule

 Beim Stadtrundgang begutachteten Mitglieder des Bürgervereins und Gäste die Lage in Neu-Schmellwitz.
Beim Stadtrundgang begutachteten Mitglieder des Bürgervereins und Gäste die Lage in Neu-Schmellwitz. FOTO: LR / Julian Münz
Cottbus. Bei einem Rundgang diskutiert der Bürgerverein Schmellwitz mit Anwohnern über die Lage des Stadtteils. Von Julian Münz

Regelmäßig sprechen die Mitglieder des Bürgervereins Schmellwitz in ihren Vereinsräumen über Probleme und Anliegen, die sich direkt vor ihrer Haustür abspielen. Naheliegend also, die Diskussion auch mal an die Orte des Geschehens zu verlegen. Der erste Schmellwitzer Stadtspaziergang soll Bewohnern deshalb die Möglichkeit geben, sich vor Ort über die wichtigsten Fragestellungen ihrer Heimat zu informieren. Am Fließ entlang, der den Stadtteil umkreist, führt der Rundgang über die Spreeschule und die Willi-Budich-Straße zum Ernst-Mucke-Platz und dem Schmellwitzer Bürgergarten.

Ins Auge stechen bei der Stadtteilbesichtigung natürlich die zahlreichen Freiflächen, die Neu-Schmellwitz nach dem Rückbau auszeichnen. Gern würden die Schmellwitzer Bürger hier wissen, wie die Flächen weiter genutzt werden. „Eine Parkanlage wäre schön“, so ein Vorschlag der Anwesenden. Hier hat der Bürgervereinsvorsitzende Michael Tietz wenig Hoffnung – schließlich würde diese Lösung einiges an Geld kosten. „Die Stadt ist aber auch bemüht, Möglichkeiten für die Nachnutzung zu suchen“, so Tietz.

Keine Container für Spreeschule

Ein weiteres aktuelles Thema im Stadtteil ist der Teil der Spreeschule, der in Neu-Schmellwitz angesiedelt ist. Das Land Brandenburg werde keine weiteren Container kostenlos zur Verfügung stellen, eröffnete die Stadtdezernentin Maren Dieckmann vor wenigen Tagen. Die stark ausgelastete Schule, die frühestens 2023 im Stadtteil Sandow zusammengeführt werden soll, benötige diese aber dringend. Ganz aufgeben möchten die Schmellwitzer dieses Vorhaben deshalb noch nicht. So stellt der Stadtverordnete Mario Kaun (Linke) beim Rundgang klar, dass er sich in der Kommunalpolitik weiterhin für den Containeranbau einsetze. „Wir haben einen Antrag gestellt, dass die Stadt den Rest der Container mit eigenen Mitteln kauft“, so Kaun.

Auch Michael Tietz vom Bürgerverein Schmellwitz würde es begrüßen, wenn der Container-Anbau in irgendeiner Art und Weise noch umgesetzt würde. „Die Pläne stehen ja schon“, sagt der Vorsitzende des Bürgervereins Neu-Schmellwitz. Zudem sei der Termin für den geplanten Umzug der Spreeschule nach Sandow immer noch nicht sicher.