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| 17:23 Uhr

Festgesetzt
Schlag gegen Automaten-Sprenger in Peitz

 Immer wieder hatten Automaten-Sprenger in Brandenburg und Sachsen in der Vergangenheit zugeschlagen
Immer wieder hatten Automaten-Sprenger in Brandenburg und Sachsen in der Vergangenheit zugeschlagen FOTO: dpa / Patrick Pleul
Peitz. Spezialkräfte der Polizei haben am Dienstagfrüh in Peitz (Spree-Neiße) einen Mann aus der Ukraine festgenommen. Er ist dringend verdächtig, zu einer Bande von Geldautomaten-Sprengern zu gehören.

Der Beschuldigte hat nach Angaben der Ermittler Verbindungen zu einer Gruppierung, deren Haupttäter (42) und ein weiterer Mittäter (38) sich wegen vier Geldautomatensprengungen in Straupitz, Neuenhagen, Werneuchen und Prieros vor dem Landgericht in Frankfurt (Oder) verantworten müssen. Die Taten hatten sich in den Jahren zwischen 2014 und 2017 ereignet.

Dem in Peitz festgenommenen 26-jährigen Mann, der in Schöneiche bei Berlin gemeldet ist, ordnen die Ermittler mindestens drei Geldautomatensprengungen in Brandenburg, Berlin und Sachsen zu. Dazu zählen die versuchten Sprengungen von Geldautomaten in Berlin, Kremmen und im sächsischen Wiedemar.

In zwei dieser Fälle in Berlin-Kladow und Wiedemar kam es zur Explosion. Bargeld konnte nach Angaben der Polizei aber in keinem der Fälle erbeutet werden. Allerdings verursachten die Explosionen insgesamt einen Sachschaden in Höhe von etwa 60 000 Euro.

Ermittelt hat in dem Fall die Sonderkommission „Geld“. Die Soko des Landeskriminalamtes Brandenburg ermittelt im Auftrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) zu Sprengungen von Geldausgabebautomaten in Verbindung mit schwerem Bandendiebstahl gegen mehrere Beschuldigte aus Brandenburg. Die Ermittlungen laufen seit dem 1. Januar 2019 im Rahmen der 20-köpfigen Sonderkommission „Geld“.

(si)