ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:34 Uhr

Schick: Hart erkämpftes Geld für Cottbuser Vereine ist gut angelegt

Cottbus. In der Stadt Cottbus wird es immer schwieriger, die gesamte Bandbreite an Sportangeboten in hoher Qualität zu erhalten. Das sagt Stadtsportbund-Geschäftsführer Tobias Schick. Sven Hering

Er verweist auf die Vielfalt der Cottbuser Sportlandschaft. "Es ist ein Wahnsinn, wie viele Sportveranstaltungen in der Stadt angeboten werden", betont Schick. "Allerdings haben wir im abgelaufenen Jahr gemerkt, dass wir uns wieder verstärkt darum kümmern müssen, mehr Zuschauer für die Veranstaltungen zu gewinnen", ergänzt Schick. Lediglich das Springermeeting, das noch in diesem Monat stattfindet, sei ein Selbstläufer. Ob Fußball, Handball, Basketball oder Turnen - obwohl viele Vereine längst die sozialen Netzwerke für die Werbung nutzten, sei es schwierig, die Hallen zu füllen.

2015 sei das Jahr der Jubiläen und der herausragenden Sportlerpersönlichkeiten gewesen, so Schick in seinem Jahresrückblick. "Ich bin allen Übungsleitern, Helfern oder Schiedsrichtern dankbar, dass sie das System Sport am Leben erhalten", ergänzt er. Nur durch ihren Einsatz seien regelmäßige Punktspiele oder Turniere möglich.

Die von der Stadt zusätzlich für den Sport zur Verfügung gestellten 50 000 Euro, um die im vergangenen Jahr hart gekämpft wurde, seien gut angelegt. Das Geld würde vor allem den Vereinen zugutekommen, die sich selbst um ihre Sportanlagen kümmern.

In diesem Jahr dominiere natürlich das Thema Olympische Spiele, so Schick. Der Stadtsportbund-Geschäftsführer hofft auf Edelmetall durch Cottbuser Athleten. Sportliche Vorbilder seien vor allem für den Nachwuchs wichtig. Die brandenburgische Sportjugend organisiere einen Austausch mit einer brasilianischen Partnerorganisation. Darüber hinaus solle in der Stadt der deutsch-japanische Sportleraustausch wiederbelebt werden.