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| 16:43 Uhr

Reaktion auf Beschwerden
Cottbuser Club „Scandale“ plant Umzug zum Bahnhof

 In einer der Lagerhallen am neuen Eingang zum Bahnhof will der Inhaber seinen Club ansiedeln.
In einer der Lagerhallen am neuen Eingang zum Bahnhof will der Inhaber seinen Club ansiedeln. FOTO: LR / Peggy Kompalla
Cottbus. Weil sich die neue Nachbarschaft über vermeintlichen Lärm aus dem „Scandale“ beschwert, ist die Zukunft des Clubs trotz vieler Unterstützer ungewiss. Der Betreiber sieht jetzt eine mögliche Zukunft in einer alten Lagerhalle.

Der Inhaber eines Cottbuser Clubs wappnet sich schon für den Umzug. Wie Philipp Gärtner mitteilt, könnte das „Scandale“ im nächsten Jahr am neuen Nordeingang zum Bahnhof eine Heimat finden. „Daneben befindet sich eine alte Lagerhalle“, sagt er. „Von der Lage her passt sie super, aber Lüftung und Toiletten müssten eingebaut werden.“

Seine Idee für den neuen Standort stellte Philipp Gärtner in der vergangenen Woche den Mitgliedern des Cottbuser Rechtsausschusses vor. Dort betonte er, dass der Club bereits seit sieben Jahren seine Adresse an der Karl-Liebknecht-Straße hat, wobei in den ersten fünf Jahren „keine Beschwerden“ aufgetreten seien. Das habe sich inzwischen geändert. „Häuser wurden saniert und teurer vermietet“, sagt der Inhaber. Daraufhin sei es in der neuen Nachbarschaft zum Unmut wegen vermeintlichen Lärms aus dem „Scandale“ gekommen. „Wir sind jetzt auf dem Stand, dass wir uns nach einem neuen Objekt umsehen, würden aber gern so lange in der Karl-Liebknecht-Straße bleiben, bis wir umziehen können.“

Mit diesem Ansinnen wollen sich die Mitglieder des Cottbuser Rechtsausschusses im März noch einmal befassen. Die Stadt hatte dem Betreiber die Schankerlaubnis entzogen. Mehr als 3000 Unterstützer forderten jedoch in einer Petition, dass das „Scandale“ geöffnet bleibt.

(wr)