| 02:33 Uhr

Saspow einigt sich mit der Cottbuser Stadtspitze

Cottbus. Die Saspower haben sich mit Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) über die Bildung eines Ortsbeirates in dem ländlichen Ortsteil von Cottbus geeinigt. Demnach findet die Wahl im Jahr 2019 zusammen mit der nächsten Kommunalwahl statt. Peggy Kompalla

Mathias Pelz vom Ortsbeirat i. G. - in Gründung - erklärt: "Es wäre rechtlich möglich gewesen, die Wahl vorzuziehen, aber das hätte unnötig viel Geld gekostet. Deshalb haben wir uns auf die nächste Kommunalwahl geeinigt." Auf diese Weise könne der Ortsbeirat in Ruhe vorbereitet werden.

Das bestätigt Stadtsprecher Jan Gloßmann. "Eine Nutzung des Bundestagswahltermins am 24. September hätte nicht nur Zusatzkosten bedeutet, sondern hätte auch aus formalen Gründen deutlich zeitiger angekündigt und damit eingeleitet werden müssen." Der Wahltermin im Frühjahr 2019 hat darüber hinaus den Vorteil, dass dann Saspow in den normalen Wahlrhythmus hineinkommt. Denn bei der Kommunalwahl werden neben den Stadtverordneten auch die Ortsteilvertreter bestimmt. "Das würde dann dem in den anderen Ortsteilen üblichen Verfahren und Rhythmus entsprechen", so Gloßmann.

Mathias Pelz unterstützt diese Auffassung. "Es hat sich in dem Gespräch mit dem Oberbürgermeister gut geklärt." In Saspow werde es zu dem Thema vonseiten der Stadtverwaltung eine Info-Veranstaltung geben. "Denn ein Ortsbeirat bedeutet nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten." Der Saspower Ortsbeirat i. G. könne zudem bis zur offiziellen Wahl an den monatlichen Veranstaltungen der Stadtverwaltung für die Ortsbeiräte teilnehmen.

Saspow ist der einzige Ortsteil in Cottbus, der bislang keine offizielle Bürgervertretung hat. Erst durch die Änderung der Hauptsatzung im Jahr 2016 können nun auch die Saspower einen Ortsbeirat gründen. Im Ortsbeirat i. G. sind derzeit neben Mathias Pelz, Ingo Buchholz und Karsten Gohr vertreten.