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| 14:18 Uhr

Cottbus
Sanierung an Wohnhaus in Sachsendorf soll weitergehen

Die Welzower Straße 29 und 28 in Sachsendorf. Die Sanierung des Wohnblocks soll laut eG Wohnen im kommenden Jahr weitergehen.
Die Welzower Straße 29 und 28 in Sachsendorf. Die Sanierung des Wohnblocks soll laut eG Wohnen im kommenden Jahr weitergehen. FOTO: Peggy Kompalla
Cottbus. Die eG Wohnen will ihr Umbauprojekt an der Welzower Straße im nächsten Jahr fortsetzen. Die Isolierung des Giebels wird Teil der Arbeiten. Von Peggy Kompalla

Der Wohnblock an der Welzower Straße hat einige Etagen und damit Wohnungen eingebüßt. Im Jahr 2017 wurde aus dem Elf- ein Fünfgeschosser. Die Wohnungsgenossenschaft eG Wohnen plante den Umbau des Plattenbaus. Doch in diesem Jahr ging es auf der Baustelle nicht weiter. Das beklagen mehrere Mieter der Hausnummer 29. Zu ihnen gehört Helga Konopke. Sie hat seit Abschluss des Teilrückbaus eine „Außenwohnung“ mit ungemütlichen Folgen. „Es ist einfach immer kalt in der Wohnung“, sagt sie und fügt verärgert an: „Ich kann ja einsehen, dass es während der Bauarbeiten zu Einschränkungen kommt, aber ein Jahr lang hat sich jetzt nichts getan.“ Das soll sich 2019 ändern, versichert Arved Hartlich, Technischer Vorstand der Genossenschaft.

Tatsächlich waren die Pläne der eG Wohnen zufolge ganz anders. Demnach sollte sich dem Rückbau im Jahr 2017 gleich eine Modernisierung der Welzower Straße 28 anschließen, was im Wesentlichen im Jahr 2018 abgeschlossen werden sollte, so dass die neuen im Grundriss veränderten Wohnungen wieder vermietet werden können. „Leider haben die Veränderungen am Markt – deutliche Erhöhung der Material- und Baupreise – zu einer erheblichen Abweichung gegenüber dem ursprünglichen Planungsansatz geführt“, erklärt Hartlich. Sprich: Das Projekt wurde zu teuer. Damit sei es aber nicht gestorben. „Dieses Jahr haben wir dafür genutzt, mit den Planern und Architekten nach geeigneten Lösungen zu suchen, um das Vorhaben mit einigen Veränderungen, erfolgreich fortzusetzen“, sagt der Technische Vorstand und ergänzt: „Dieser Prozess ist noch nicht ganz abgeschlossen. Wir sind aber der Überzeugung, dass wir bis Ende dieses Jahres hierfür eine Lösung haben und im nächsten Jahr die Arbeiten fortgesetzt werden können.“

Helga Konopke erwartet in diesem Winter höhere Heizkosten. Sie klagt: „Nicht einmal die Fugen wurden geschlossen.“ Das soll im Zuge der Modernisierung nachgeholt werden. „Für das Nachbargebäude war es schon immer geplant, den Giebel nach Abschluss der Arbeiten an der Nr. 28 zu sanieren und zusätzlich mit einer Wärmedämmung zu versehen“, sagt Arved Hartlich. In dem Zusammenhang werde auch der Einbau von Bad-Fenster an der Giebelseite geprüft. „Darüber sind unsere Mieter informiert beziehungsweise  auch zum Fenstereinbau teilweise befragt worden“, sagt der Vorstand und versichert: „Wir werden den Giebel Nr. 29 auf jeden Fall im nächsten Jahr sanieren.“