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| 19:50 Uhr

Kolkwitz
Von keinem Dorffest wegzudenken

 Chorprobe der Hänchener Sangesbrüder in der Kirche zur Vorbereitung auf das Geburtstagskonzert
Chorprobe der Hänchener Sangesbrüder in der Kirche zur Vorbereitung auf das Geburtstagskonzert FOTO: Marion Hirche
Hänchen. Die Sangesbrüder Hänchen feiern am Sonnabend 10. Geburtstag des Chores mit einem Konzert. Von Marion Hirche

(jul) Die Sangesbrüder aus Hänchen feiern an diesem Sonnabend, dem 29. Juni, das zehnjährige Bestehen ihres Männerchores. Sie  laden ab 14.30 Uhr zu einem Konzert in die Hänchener Kirche ein.

Dank der Ehefrauen der Sänger und der Mitglieder des Gemeindekirchenrats wird es nach dem zweistündigen Programm noch eine richtige Geburtstagstafel für alle geben.

„Wir sind sehr froh, dass wir von so vielen unterstützt werden. Alle sind zu Kaffee und Kuchen eingeladen“, sagt Dieter Lehradt, der organisatorische Leiter des Chores.

Entstanden ist die singende Männertruppe in Vorbereitung auf das 550-jährige Bestehen des Kolkwitzer Ortsteiles Hänchen. Am 27. August 2010 war im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten der Gemeinde der erste Auftritt.

„Wir waren damals ganz schön aufgeregt, denn unserem Gesang lauschte nicht nur  unser damaliger Bürgermeister Fritz Handrow sondern auch die Kulturministerin Martina Münch“, erinnert sich Dieter Lehradt. Beim Konzert wird der 81-Jährige durch das Programm führen.

Die Hänchener Sangesbrüder sind von keinem Dorffest mehr wegzudenken. Sie waren schon beim Frühlingskonzert in Kolkwitz dabei, haben manche Seniorenweihnachtsfeier mitgestaltet und ihre Lieder gehörten zu den Höhepunkten bei Geburtstagen. Nicht nur mit vorhandener Gesangsliteratur erfreuten die singenden Männer, die aus Hänchen, Kolkwitz, Klein Gaglow und Klein Oßnig kommen, ihre Zuhörer, sondern auch mit Eigenkompositionen. So gab es ein Dankeschönlied für die Feuerwehr und am Sonnabend wird zum Auftakt ein Vorstellungssong zu hören sein.

Der Chor hat sich auch externe Musiker gesucht, um das Repertoire zu erweitern. So ist der Kontakt zu Lisa Eichhorn entstanden. Max  Vetter spielt sehr gut Klavier, ist über diese Schiene jetzt zum festen Mitglied der Sängergemeinschaft geworden. Mit 13 jahren ist er klar der Jüngste. Auch Kathleen Strauß war zunächst „Programm-Beiwerk“.

Als sich der Gründer und musikalische Leiter Gerd Hennig 2014 aus gesundheitlichen Gründen zurückzog, übernahm die Musiklehrerin die musikalische Verantwortung. Im Sommer 2015 war das erste Konzert unter Leitung von Kathleen Strauß. Die Männer hören jetzt also auf eine Frau. „Das funktioniert recht gut, die Sänger beherzigen meinen Rat“, sagt die junge Frau. Zu den Musikern in den Chorreihen gehört auch Dieter Lehradt selbst. Das älteste Mitglied spielt auf der Mundharmonika.

Auf die Zuhörer wartet also ein abwechslungsreiches Programm, mit  Volksliedern wie „Wenn alle Brünnlein fließen“ und „Hoch auf dem gelben Wagen“ bis hin zum Schlager und ABBA–Songs.