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| 11:59 Uhr

Tradition
Saisonstart ohne Aussicht auf ein neues Mühlrad

Cottbus. Am Ostermontag beginnt die neue Saison in der Cottbuser Spreewehrmühle. Der Mühlenverein erwartet an diesem Tag von 11 bis 16 Uhr Osterspanziergänger zu Führungen durch das technische Denkmal. Doch den Vereinsvorsitzenden Ralf Müller und seine Mitstreiter plagen Sorgen. Die Resonanz auf das touristische Angebot, das der Verein im Ehrenamt absichert, hat im vergangenen Jahr nachgelassen. Der Grund dafür liegt auf der Hand. Während in den Jahren 2015 und 2016 Gebäude und Technik im Innenraum saniert wurden, steht der Bau des dringend benötigten neuen Mühlrades noch aus. Ziel des Vereins ist, diesen letzten entscheidenden Schritt in diesem Jahr zu tun.

Am Ostermontag beginnt die neue Saison in der Cottbuser Spreewehrmühle. Der Mühlenverein erwartet an diesem Tag von 11  bis 16 Uhr Osterspaziergänger zu Führungen durch das technische Denkmal.  Doch den Vereinsvorsitzenden Ralf Müller und seine Mitstreiter plagen Sorgen. Die Resonanz auf das touristische Angebot, das der Verein im Ehrenamt absichert, hat im vergangenen Jahr nachgelassen. Der Grund dafür liegt auf der Hand. Während in den Jahren 2015 und 2016 Gebäude und Technik im Innenraum saniert wurden, steht der Bau des dringend benötigten neuen Mühlrades noch aus. Ziel des Vereins ist, diesen letzten entscheidenden Schritt in diesem Jahr zu tun.

 „Leider gibt es einen Rückschlag in unserer Jahresplanung zur Wiederinbetriebnahme des Wasserrades“, stellt Ralf Müller fest. „Die dafür von der Stadt Cottbus beantragten Fördermittel in Höhe von 31 000 Euro wurden durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg in Potsdam abgelehnt. Damit bleibt die Mühle weiterhin ohne Antrieb.“

Doch der Verein gibt nicht auf. Erst das Mühlrad macht die letzte historische Wassermühle der  Region komplett. „Wie sollen wir den Kindern ihre Arbeitsweise sonst erklären?“, fragt Müller. Für den Verein ist das ein wichtiger Aspekt technischer Bildung. „Mühlen waren die ersten Antriebsmaschinen überhaupt“, sagt der Vereinschef. „Sämtliche andere Antriebe haben sich daraus entwickelt.“

In Cottbus habe es einst sechs Mühlen gegeben. Die Spreewehrmühle ist die einzige, die noch mahlen kann – vorausgesetzt sie bekommt ein neues Wasserrad. Vorerst müssen sich die Gäste mit einer Vorführung der Handmühle begnügen. „Wir freuen uns dennoch auf jeden Besucher, jede Schulklasse, jeden Wasser- und Radtouristen, jede Spende und jeden Sponsor und jedes neue Vereinsmitglied, um diese historische Mühle noch lange zu erhalten“, heißt es in einer Mitteilung des Vereins.

Die Spreewehrmühle ist nach dem Ostermontag bis zum 31. Oktober donnerstags sowie an jedem dritten Sonnabend und Sonntag im Monat jeweils von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

(ue)