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| 20:42 Uhr

Reportertausch 2019
RUNDSCHAU-Reporter proben den Perspektivwechsel

FOTO: LR
Cottbus/Senftenberg. Die Reporter der RUNDSCHAU tauschen für eine Woche ihren Arbeitsplatz mit Kollegen anderer Zeitungen. Vorher haben sie ihre Erwartungen und Interessen formuliert.

Peggy Kompalla geboren 1974 in Hoyerswerda. Studiert in Halle (Saale), Bozeman (Montana) und Sevilla (Andalusien). Danach wieder in die Heimat zurückgekehrt: „Seit dem Jahr 2000 arbeite ich bei der Lausitzer Rundschau in verschiedenen Ressorts – derzeit in der Cottbuser Lokalredaktion. Stadtpolitik ist einer meiner Arbeitsschwerpunkte. Aber das Tolle am Lokalen ist, dass einem alles unter die Fittiche kommt von Wirtschaftsthemen über Esskultur bis hin zu Verkehrspolitik. Unabhängig von der Arbeit liebe ich das Kino, Literatur, Ballett und ich gehe gern laufen oder wandern.

Ludwigsburg hat mich ausgesucht. Mir war es nur wichtig, in eine Redaktion in Westdeutschland zu kommen. In Anbetracht von 30 Jahre Mauerfall möchte ich gern eine Ost-West-Heimatgeschichte schreiben. Dazu habe ich einen Cottbuser gefunden, den es nach Ludwigsburg verschlagen hat und der mittlerweile eine Familie in Stuttgart gegründet hat. Trotzdem pflegt er weiter seine Kontakte in die alte Heimat“.

 Peggy Kompalla fährt als Tauschkollegin nach Ludwigsburg.
Peggy Kompalla fährt als Tauschkollegin nach Ludwigsburg. FOTO: LR

Brigitte Gisel, Diplomsoziologin, seit 1991 beim Reutlinger General-Anzeiger – meist in der Nachrichtenredaktion aber auch mehrere Jahre in der Regionalberichterstattung. Interessen: Menschen, Politik für Menschen und die Frage, warum die Politik bei denen, die sie betrifft, oft so schlecht ankommt. Schwerpunkte in der Berichterstattung und Kommentierung liegen in der Gesundheits- und der Landespolitik. Ihr Ziel ist es, dem Leser so viele Informationen wie möglich zu geben, damit er sich eine eigene Meinung bilden und mitreden kann. Zum Artikel von Brigitte Gisel.

 Brigitte Gisel kommt vom Reutlinger Generalanzeiger nach Cottbus.
Brigitte Gisel kommt vom Reutlinger Generalanzeiger nach Cottbus. FOTO: Brigitte Gisel

Daniel Preikschat:

„Nach diversen Praktika, der Veröffentlichung mehrerer Artikel in Berliner Zeitungen und einer freien Mitarbeit bei der Magdeburger Volksstimme in der Altmark habe ich 1997 bis 1999 bei eben dieser Tageszeitung auch volontiert und eineinhalb Jahre als Lokalredakteur gearbeitet. Seit November 2000 bin ich bei der Lausitzer Rundschau und dort als Lokalreporter in Forst, Chefreporter in Cottbus, Lokalchef in Senftenberg sowie als Reporter in Weißwasser tätig gewesen. Seit 2015 arbeite ich in Lübbenau ebenfalls als Reporter. Stadtentwicklung, Gerichtsberichterstattung, Bildungsthemen und Kommunalpolitik sind bevorzugte Themen“.

 Daniel Preikschat macht eine Visite bei der Westdeutschen Zeitung in Wuppertal.
Daniel Preikschat macht eine Visite bei der Westdeutschen Zeitung in Wuppertal. FOTO: LR

Schwebebahn statt Spreewaldkahn

„Beim Reportertausch verschlägt es mich weit in den Westen der Republik, aus der Spreewald-Idylle in eine Großstadt, zur Westdeutschen Zeitung nach Wuppertal. So wollte ich es auch haben. Mal ganz woanders den Reporter-Job machen, Unterschiede entdecken, in einer völlig anderen Umgebung recherchieren, die beherrschenden Themen dort kennenlernen und die Arbeitsweise der Kollegen.“ Zum Text von Daniel Preikschat.

Christian Walf ist seit 2007 für die Ludwigsburger Kreiszeitung im Einsatz. Die Stadtentwicklung, Kriminalität und Gerichtsverhandlungen aber auch historische Themen und Zeitzeugengespräche sind einige seiner Schwerpunkte. Im Prinzip schreibt er aber über alle Themen gerne, die die Menschen vor Ort bewegen. Privat interessiert er sich für Geschichte und Archäologie, treibt gern Sport und ist mit seiner Familie am liebsten draußen in der Natur. Zum Artikel von Christian Walf.

 Christian Walf kommt von der Ludwigsburger Kreiszeitung in die Lausitz.
Christian Walf kommt von der Ludwigsburger Kreiszeitung in die Lausitz. FOTO: Christian Walf

Anja Hummel hat Germanistik in Chemnitz und Journalismus in Kiel studiert. Seit 2014 ist die 31-Jährige bei der Lausitzer Rundschau in Cottbus tätig. Nachdem sie ihr Volontariat 2017 beendet hat, war sie für die Rundschau ein Jahr als Lokalreporterin in Hoyerswerda im Einsatz. Im März 2019 hat die gebürtige Lausitzerin die Social Media-Leitung im Verlag übernommen. Sie liebt journalistisch aufbereitete „Selbstexperimente“, emotionale Porträts, Glossen und digitales Storytelling. Ihr Herz hängt an ihrem Baby: dem Rundschau-Instagramkanal @lausitzer_rundschau.

 Anja Hummel hat die Lausitz für eine Woche verlassen, um bei der Rheinischen Post den Perspektivwechsel zu erleben.
Anja Hummel hat die Lausitz für eine Woche verlassen, um bei der Rheinischen Post den Perspektivwechsel zu erleben. FOTO: Anja Hummel

„Mich verschlägt es für eine Woche zur Rheinischen Post in die Zehn-Millionen-Einwohner-Stadt Duisburg. Mit digitalem Storytelling möchte ich auf den Social Media-Kanälen im Ruhrpott für Infotainment à la Lausitz sorgen.“

Zu den Texten von Anja Hummel:


Eine Bluttat, die belohnt wird

Erz und Kohle via Luftpost

Die Innenstadt als Teststrecke

An Bord mit Kapitän und Party-Oma

 Manuel Lauterborn kommt von der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung zu Besuch in die Lausitz.
Manuel Lauterborn kommt von der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung zu Besuch in die Lausitz. FOTO: Jan Augustin

Manuel Lauterborn ist 29 Jahre alt und für den Journalismus schon viel rumgekommen. Geboren wurde er in dem 1300-Einwohner-Dorf Monzelfeld nahe der Mosel in Rheinland-Pfalz. Nach ersten Schritten als freier Mitarbeiter beim Trierischen Volksfreund, zog es ihn ins bayerische Eichstätt, um Journalistik zu studieren. Im November 2014 begann er dann sein Volontariat bei Deutschlands ältester Tageszeitung, der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung.

Dort ist er mittlerweile Mitglied des Digital-Teams und kümmert sich darum, dass Print-Artikel auch crossmedial aufbereitet und Geschichten digital erzählt werden. In seiner Freizeit leidet er gerne mit Arminia Bielefeld und schwingt sich auf sein Fahrrad. Und wenn dann noch Zeit bleibt, versucht er sich zum wiederholten Male das E-Bass-Spielen beizubringen.

In seiner Woche in der Lokalredaktion der Lausitzer Rundschau in Senftenberg hofft er auf spannende Begegnungen und viele Gespräche, um herauszufinden, wie das Lausitzer Seenland tickt. Text von Manuel Lauterborn.

(kw)