Die Feierlichkeiten zum neuen Jahr sind in der Lausitz und im Elbe-Elster-Land ohne größere Zwischenfälle vonstatten gegangen. Die Polizeidirektion Süd berichtet von einer „ruhigen Nacht ohne größere polizeiliche Einsätze“.

Nicht ganz so ruhig war dagegen der Jahreswechsel in der Leitstelle Lausitz. Von 0 bis 8 Uhr am Neujahrsmorgen mussten die Südbrandenburger Feuerwehren zu 46 Kleinbränden ausrücken. Darunter waren Mülltonnen- oder Altkleidercontainerbrände sowie Hecken- oder Buschbrände.

Keine Verletzten durch Brände

Vier größere Alarmierungen gab es: In Großziethen (Dahme-Spreewald) brannte Mobiliar auf einer Dachterrasse, in Cottbus Möbel auf einem Balkon, in Niederlehme (Dahme-Spreewald) gab es eine Rauchentwicklung in einem Dachstuhl und in Finsterwalde (Elbe-Elster) kam ebenfalls bei einem Balkonbrand das Hubrettungsgerät zum Einsatz. In der Zeit von 19 Uhr am Silvesterabend bis 8 Uhr mussten außerdem die Rettungswagen zu 95 Einsätzen ausrücken.

Insgesamt wertet aber auch die Leitstelle Lausitz die Silvesternacht als ruhiger als in den vergangenen Jahren ein. Durch Brände wurden demnach keine Personen verletzt.

Feuerwerk an Silvester 2019
© Foto: Sven Bock

Im Bereich der Polizeidirektionen Görlitz und Bautzen verliefen der Großteil privater und öffentlicher Veranstaltungen ebenfalls friedlich. Insgesamt wurden 21 Körperverletzungen und zehn Sachbeschädigungen angezeigt. Fahrlässiger Umgang mit Pyrotechnik wurde den Beamten 24 mal gemeldet. Für neun Personen waren die Feierlichkeiten aufgrund übermäßigen Alkoholkonsums frühzeitiger beendet. Diese mussten teilweise mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert oder ihren Angehörigen übergeben werden.

Im Führungs- und Lagezentrum der Polizeidirektion Görlitz gingen im Zeitraum von 18 bis 6 Uhr insgesamt 213 Notrufe ein. Neben den bereits erwähnten Delikten wurden unter anderem eine Vielzahl von Ruhestörungen gemeldet.