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| 16:03 Uhr

Rotary Club Cottbus
Rotary Club Cottbus hat neuen Präsidenten

 Dr. med. Jürgen Krülls-Münch (l.), der neue Präsident des Rotary Clubs Cottbus, im Gespräch mit seinem Vorgänger Dr. Gerd Vogel.
Dr. med. Jürgen Krülls-Münch (l.), der neue Präsident des Rotary Clubs Cottbus, im Gespräch mit seinem Vorgänger Dr. Gerd Vogel. FOTO: Georg Zielonkowski
Cottbus. Cottbuser Rotarier spendeten im Jahr 2018/19 rund 20 000 Euro für gemeinnützige Projekte. Von Georg Zielonkowski

Einer von deutschlandweit rund 1000 Rotary Clubs ist der 58 Mitglieder umfassende Rotary Club Cottbus. Bei ihm fand am vergangenen Mittwoch der planmäßige Wechsel im Amt des Präsidenten im Schloss Lübbenau statt. Bevor der seit dem 1. Juli 2018 amtierende Präsident Dr. Gerd Vogel die Geschicke des Vereins in die Hände seines Nachfolger Dr. med. Jürgen Krülls-Münch legte, schaute er in seinem Jahresrückblick auf die zwölf Monate seiner Amtszeit mit all ihren Aktionen.

Diese waren ausnahmslos getragen von der Philosophie der weltweit agierenden rotarischen Gemeinschaft, die in Deutschland fast 55 000 Mitglieder umfasst. Getreu dem rotarischen Motto „Service above self – Selbstlos dienen“ wird das Ziel verfolgt, Menschen zu helfen, die sich nicht selbst helfen können. Dies geschieht im regionalen Umfeld genauso, wie bei der Unterstützung von internationalen Hilfsprojekten.

„Unmöglich, alle Aktionen und Hilfeleistungen aufzuzählen, doch will ich einige Beispiele nennen. So die Aktion, die 2019 mit dem von uns alljährlich ausgereichten Rotary-Preis bedacht wurde. Auf Beschluss unseres Vorstandes haben wir die Para-Kanu-Sektion des ESV Lok RAW Cottbus mit einer Zuwendung von 3000 Euro bedacht. Weil wir zum einen von der Wichtigkeit der Begleitung behinderter Sportler absolut überzeugt sind. Aber auch für den Bestand und die Weiterführung des Olympiastützpunktes Cottbus ist die noch junge Abteilung eminent wichtig. Konkret wird unser Betrag ein kleiner Baustein für die Fertigstellung der neuen Bootshalle sein“, so Dr. Vogel.

In Summe wurden durch den gerade 25 Jahre alt gewordenen Cottbuser Rotary Club im nun zu Ende gegangenen rotarischen Jahr 2018/2019 knapp 20 000 Euro für gemeinnützige Projekte gespendet. Beträge in unterschiedlicher Größenordnung kamen auf diesem Weg den Bedürftigen zugute, ob für die Cottbuser Telefonseelsorge oder für das „Sprechcafe“ mit seinen offenen Begegnungsräumen, die das verständnisvolle und friedliche Zusammenleben der Menschen fördern sollen.

„Wir müssen jetzt nach dem Ämterwechsel nicht das Rad neu erfinden, vielmehr geht es um die Weiterführung der Unterstützung unserer bisherigen Projekte. Was aber nicht heißt, dass wir uns neuen Bedürftigkeiten verschließen. So werden wir die Spreeschule weiterhin bei der Begleitung der dort lernenden Kinder unterstützen. Doch werden wir uns auch dem Hauptthema unserer Zeit, dem Strukturwandel der Lausitz, nicht verschließen. Auch über die von uns organisierten Vortagsreihen und Diskussionen mit Insidern zum allseits bewegenden Thema wollen wir mit allem Augenmaß Multiplikatoren sein, die sich offen und vielseitig interessiert dieser großen Thematik stellen“, gab Jürgen Krülls-Münch eine kleine Vorschau auf seine bis zum 30. Juni des kommenden Jahres dauernde präsidiale Amtszeit.