Nach der Einberufung zum Arbeitsdienst in Colditz/Sachsen wurde er als Soldat in Dresden und Preußisch-Holland ausgebildet und an der Ostfront eingesetzt. In der Schlacht vor Moskau wurde er 1943 als Melder einer Panzereinheit schwer verwundet, ein Fuß wurde amputiert, eine Hand verkrüppelt. Nach dem Lazarettaufenthalt hielt er sich illegal in Dresden auf, kam nach dem Bombardement auf Dresden im Februar 1945 nach Seifersdorf, wo er nach der Befreiung Schreiber beim Bürgermeister wurde. 1946 begann er als Redakteur bei der "Sächsischen Zeitung" zu arbeiten und war an der Ausarbeitung von Dokumenten zum Vereinigungsparteitag KPD-SPD in Dresden beteiligt. 1950 war er stellvertretender Chefredakteur der "Sächsischen Zeitung", bis man ihn 1951 als Chefredakteur der &bdquo ;Lausitzer Rundschau" berief, die zunächst in Bautzen und Görlitz herauskam. 1955 wurde er für drei Jahre zur Parteihochschule nach Moskau delegiert und war danach bis 1981 Chefredakteur in Cottbus, wo er 1979 auch den Umzug von Redaktion, Verlag und Druckerei von der Bahnhofstraße 52 ins neue Gebäude zur Straße der Jugend leitete. (hhk)