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Riesige Rohre unter der Spree verlegt

Mit schwerer Technik und großem Fingerspitzengefühl wurden die Rohre nacheinander in den alten Betonkanal eingezogen Foto: LWG
Mit schwerer Technik und großem Fingerspitzengefühl wurden die Rohre nacheinander in den alten Betonkanal eingezogen Foto: LWG FOTO: LWG
Cottbus. Seit Kurzem läuft das Mischwasser aus dem gesamten Cottbuser Osten durch riesige neue Kunststoffrohre in Richtung Kläranlage. Die LWG Lausitzer Wasser GmbH & Co. red/dst

KG hatte die laufenden Arbeiten an der Sanzebergbrücke in Cottbus-Sandow genutzt, um den darunter liegenden fast 100 Jahre alten Mischwasserkanal aus Beton zu sanieren. Dabei wurde der alte Kanal nicht abgerissen, sondern als Hülle für die neuen Rohre belassen. Um die zwei Rohrleitungen aus Polyethylen mit jeweils 1 Meter Durchmesser und 54 Meter Länge "einfädeln" zu können, mussten sie zunächst zwei Stunden lang mit Heißdampf erwärmt und biegsam gemacht werden. Dann wurden sie mit schwerer Technik und zugleich großem Fingerspitzengefühl über mehr als 320 Meter zunächst bis zur Spree und dann unter ihr hindurch in die beiden vorhandenen Röhren eingezogen.