Der Cottbuser Finanzbeigeordnete Markus Niggemann (CDU) hat angesichts der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Haushalt der Stadt erstmals gute Nachrichten. Demnach wird die Krise nicht das erwartete Millionen-Loch reißen. Das erklärte der Kämmerer während der jüngsten Sitzung des Haushaltsausschusses. Es gebe nur eine Einschränkung: Dafür müssen Bund und Land ihre Ankündigungen zu den Hilfen auch umsetzen.

Der Cottbuser Kämmerer ist vorsichtig optimistisch

Oberfinanzer Niggemann gibt sich vorsichtig optimistisch angesichts des geplanten kommunalen Rettungsschirmes von Bund und Land Brandenburg. „Wir haben die verschiedenen Programme für die Stadt einmal durchgerechnet“, sagt Markus Niggemann. „Die Hilfen würden die Ausfälle weitestgehend abdecken. Das riesige Loch wird also nicht kommen – allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die Programme umgesetzt werden.“
Dafür seien teils sogar Gesetzesänderungen auf Bundesebene notwendig. Wobei fraglich sei, ob diese noch im Jahr 2020 umgesetzt werden.

Cottbus rechnet mit einem Minus von 18 Millionen Euro

Die Stadt rechnete bisher damit, dass sich das Jahresergebnis im Haushaltsjahr 2020 aufgrund der Corona-Pandemie, um gut 18 Millionen Euro verschlechtern wird. Grund dafür seien geringer Einnahmen bei den Steuern und höhere Ausgaben durch Zuschüsse – wie etwa für Cottbusverkehr oder die Kulturbetriebe wie das Glad-House.