ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 09:39 Uhr

Einsatz für den Erhalt des Ziegeleibrennofens
Rettungsplan für Sensationsfund von Cottbus in Sicht?

Der mittelalterliche Brennofen ist bei Bauarbeiten in der Cottbuser Innenstadt entdeckt worden.
Der mittelalterliche Brennofen ist bei Bauarbeiten in der Cottbuser Innenstadt entdeckt worden. FOTO: Landesamt für Denkmalschutz
Cottbus. Die Brandenburgische Genealogische Gesellschaft (BGG) erklärt: Die Überlegungen zum Erhalt des mittelalterlichen Ziegeleibrennofens in Cottbus sind ein Schritt in die richtige Richtung.

Die Brandenburgische Genealogische Gesellschaft (BGG) „Roter Adler“ unterstützt die sich abzeichnende Lösung zum Erhalt des in Cottbus freigelegten mittelalterlichen Ziegeleibrennofens. Das erklärt der Vereinsvorsitzende Gerd-Christian Treutler. „Den Brennofen mit einer Glasplatte abzudecken und so die Möglichkeit der unmittelbaren Besichtigung zu schaffen, ist ein Schritt in die richtige Richtung“, sagt er.

Die RUNDSCHAU hatte am Wochenende unter Berufung auf die SPD-Landtagsabgeordnete Kerstin Kircheis berichtet, dass der Investor in Gesprächen mit dem Landesdenkmalamt und der Stadt Cottbus Entgegenkommen signalisiert habe. Treutler wiederholt die Forderung nach einem archäologischen Fenster mit öffentlichem Zugang. Eine reine Kosten-Nutzen-Rechnung verbiete sich, wenn es um den langfristigen Erhalt von Kulturerbe gehe. Hier müssten sich alle Beteiligten „der gesellschaftspolitischen und wissenschaftlichen Verantwortung stellen“, bekräftigt er. Die zwischenzeitlich öffentlich gewordene Überlegung, den Ofen der Nachwelt durch neuerliches Verschütten zu erhalten, habe etwas Schildbürgerhaftes, sei Cottbus unwürdig und müsse endgültig vom Tisch, so Treutler abschließend.

(kw)