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| 19:12 Uhr

Heinersbrück
Reichlich Präsente zum Feuerwehrjubiläum

Angetreten zum Jubiläum: die freiwillige Feuerwehr von Heinersbrück.
Angetreten zum Jubiläum: die freiwillige Feuerwehr von Heinersbrück. FOTO: Marion Hirche
Heinersbrück. Freiwillige Feuerwehr Heinersbrück feiert 95-jähriges Bestehen und richtet Amtsausscheid aus. Von Marion Hirche

Die Freiwillige Feuerwehr Heinersbrück  wurde am 27. März 1923 gegründet. An diesem Wochenende feierten die 67 Mitglieder den 95. Geburtstag ihrer Wehr. Dazu konnten sie Gäste aus dem ganzen Amt begrüßen. Der Heinersbrücker Ortswehrführer Robert Guder ließ die Geschichte kurz Revue passieren: „Martin Kuhle war der erste Ortswehrführer. Bei der Gründung hatte die Wehr 54 Mitglieder. Weitere Chefs waren Fritz Müller, Harry Mahl, Heinz Stelzner und Horst Nattke. Mein Vorgänger Horst hat vor 25 Jahren unsere Kinder- und Jugendfeuerwehr gegründet. Die hat heute sieben Mitglieder.“ Der Bürgermeister der Gemeinde Horst Gröschke bedankte sich bei den Kameraden für deren Einsatzbereitschaft: „Unsere Einwohner schätzen dieses Gefühl der Sicherheit Dank euch. Dabei ist euer Dienst keine Selbstverständlichkeit.“ Amtsdirektorin Elvira Hölzner  berichtete von de abgeschlossenen Neuausstattung der Wehren des Amtes und lobte die Gastgeber. Amtsbrandmeister Gerd Krautz  sprach darüber, dass auf die Heinersbrücker immer Verlass ist, dass sie eine Stützpunktfeuerwehr sind. Er kündigte an, dass die Aufgabe noch steigen werden: „In Zukunft seid ihr auch für die rekultivierten Kippenflächen zuständig.“

Einmal mehr stand der Heinersbrücker Feuerwehrkamerad Siegfried Roch im Mittelpunkt. Schneidig ließ er die eigenen Kameraden und die Gäste antreten. Dann meldete er  seinem Wehrführer, dass alle bereit sind. Während der Grußworte wurde er von Jürgen Mönch vom Kreisfeuerwehrverband überrascht:  Der Mann vom Kreis zeichnete ihn mit der  Schieds- und Kampfrichtermedaille des Deutschen Feuerwehrverbandes in Silber aus. Siegfried Roch ist seit 42 Jahren Mitglied der Floriansjünger. Er ist immer da, wenn er gebraucht wird. Dafür hat der 57-Jährige auch  einen gewichtigen Grund: „Ich will einfach helfen, deshalb bin ich in der Feuerwehr, bin ich Blutspender und Ersthelfer.“ Beim anschließenden Amtsausscheid im Löschangriff Nass fungierte er als Starter.

Nach der Auszeichnung konnte der Heinersbrücker Ortswehrführer noch die Hände von vielen Gratulanten schütteln. Briefumschläge und flüssige Geschenke wechselten zu den Gastgebern. Manfred Stecklina von der Peitzer Ortswehr hatte sich etwas Besonderes ausgedacht: „Ich komme mit Gurken zum Essen nach der Feier.“ Es gab zahlreiche Geschenke, die  Lydia Tschuck auf dem Geschenketisch drapierte. „Ich bin seit 40 Jahren in der Feuerwehr und es macht immer noch Spaß“, war von der Heinersbrückerin zu erfahren.

Nach der Gratulation wurde noch ein Erinnerungsfoto mit allen Ortswehrführern und mit den Vertretern des Amtes vor dem historischen Löschfahrzeug gemacht.

Im Anschluss begann der Amtsausscheid. Insgesamt gingen acht Teams an den Start. Die einzige Frauenmannschaft war aus Radewiese, die demzufolge auch Amtsmeister wurden. Bei den Männern waren Mannschaften aus Peitz, Drachhausen, Turnow, Preilack, Teichland, Radewiese und Heinersbrück im Wettbewerb dabei. Hier siegte die Mannschaft aus Heinersbrück. Als Gastgeber gaben sie den Siegerpokal aber an den Zweitplatzierten Radewiese weiter.  Die Radewieser freuen sich auf ihren großen Feuerwehrsporttreff Anfang August.