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| 16:58 Uhr

CSD
Regenbogenflagge weht am Stadthaus

Die Regenbogenflagge weht am Cottbuser Stadthaus. Das Stadtparlament hatte knapp dafür gestimmt.
Die Regenbogenflagge weht am Cottbuser Stadthaus. Das Stadtparlament hatte knapp dafür gestimmt. FOTO: LR / Daniel Schauff
Cottbus. Das Stadtparlament hatte knapp für das Symbol für Toleranz gestimmt. Von Daniel Schauff

Seit Montag weht die Regenbogenflagge auf dem Erich-Kästner-Platz gleich vor dem Cottbuser Stadthaus. Keine Selbstverständlichkeit, denn lange hatte sich Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) gegen das Hissen des Symbols für Akzeptanz gestellt, die brandenburgische Flaggenverordnung angeführt. Derzufolge sollen vor öffentlichen Gebäuden keine Flaggen von Organisationen und Vereinen wehen, sagte Kelch. Das Stadtparlament hat allerdings für das Hissen der Flagge gestimmt – das allerdings knapp. SPD, Linke, Grüne und Teile der AUB/SUB hatten sich für das Toleranzsymbol eingesetzt.

Laut Beschlussvorschlag wird die Flagge bis zum 30. Juni hängen bleiben. Bis dahin wird in Cottbus der Christopher Street Day gefeiert. Rund 25 Veranstaltungen sind in diesem Rahmen angekündigt. Den Veranstaltern zufolge ist die Zahl der Unterstützer des CSD in den vergangenen Jahren stark gestiegen. 2014 etwa hatten 50 Organisationen und Institutionen eine Regenbogenflagge gehisst, 2018 sind es den Veranstaltern zufolge 222. Darunter befinden sich – neben der Stadt Cottbus – auch die Städte Guben, Spremberg, Lübbenau, Forst, die Kreisverwaltung Spree-Neiße, die Ämter Burg, Döbern-Land und Peitz.

Eine Liste aller Unterstützer und alle Veranstaltungen zum mittlerweile zehnten Christopher-Street-Day in Cottbus und der Niederlausitz gibt es online unter