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Rechtzeitig vorsorgen

Zu den seit Anfang diesen Jahres geltenden Neuerungen der sozialen Pflegeversicherung – dem Pflegestärkungsgesetz II – gehört unter anderem, dass Menschen mit körperlichen, geistigen und psychischen Beeinträchtigungen künftig einheitlich begutachtet werden. Damit profitieren von der Reform zum Beispiel Demenzkranke, die bislang aufgrund ihrer körperlichen Gesundheit nicht als pflegebedürftig galten oder nur eine Einstufung in "Pflegestufe 0" erhielten. djd

Rat von Experten

Trotz der neuen Regelungen bleibt der private Vorsorgebedarf unverändert.

Die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung reichen nämlich oft nicht aus, um die Ausgaben zu decken. Pflegebedürftige müssen daher häufig auf ihr Erspartes zurückgreifen. Ist das eigene Vermögen aufgebraucht, werden in der Regel die Kinder zur Kasse gebeten.

Mit einer privaten Pflegezusatzversicherung kann man die finanziellen Risiken einer Pflegebedürftigkeit abfedern. Experten raten dazu, die private Absicherung nicht zu lange vor sich herzuschieben. Denn einerseits richten sich die Beiträge nach dem Eintrittsalter und Gesundheitszustand, andererseits kann der Pflegefall schnell und abrupt eintreten.