An der Runde sollen neben der Rathaus-Spitze auch Stadtverordneten-Vorsteher Michael Wonneberger sowie die Vorsitzenden der Ausschüsse für Bau, Roland Schöpe, und Wirtschaft, Jörg Schnapke, teilnehmen.
Offenbar soll in dem Gespräch vor allem ausgelotet werden, ob die GWB ihre Termine für Vorbereitung und Bau der City Galerie halten kann. Die GWB hatte eine Fertigstellung für 2007 in Aussicht gestellt. Derzeit gebe es „leichten Verzug“ , heißt es intern.
Dadurch haben sich möglicherweise unter Abgeordneten Unsicherheiten breit gemacht, die zu einem Gespräch der Fraktionschefs mit dem zweiten möglichen Investor, der Gepro Bau GmbH aus Brieselang, am Dienstag dieser Woche führten (die RUNDSCHAU berichtete). Das Gespräch hatte zunächst Irritationen im Rathaus und auch unter anderen Abgeordneten ausgelöst. Schöpe erklärte vor dem Ausschuss: „Wir befinden uns in einem Verfahren. Da sollten wir uns überlegen, wann mit wem geredet wird. Das war mehr als schädlich.“ Initiiert wurde das Dienstag-Gespräch durch die AUB. „Dabei ging es uns aber nicht um ein Gegenstück zu GWB“ , bekräftigte der Abgeordnete Torsten Kaps. Nach dem Gespräch am Dienstag hatten die Fraktionschefs übereinstimmend erklärt, das von den Stadtverordneten beschlossenen Verfahren mit GWB sei bindend.
Etwas anderes blieb den Fraktionen auch gar nicht übrig. Sollte die Stadt aus dem einmal beschlossenen Verfahren vorzeitig aussteigen, drohen Vertragsstrafen in Millionen-Höhe. (jg)