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| 18:56 Uhr

Radsport
Radsportclub Cottbus erhält neues Heim

 Beim neuen Vereinsheim des RSC Cottbus vergingen zwischen der Grundsteinlegung und der festlicher Übergabe nur acht Monate Bauzeit.
Beim neuen Vereinsheim des RSC Cottbus vergingen zwischen der Grundsteinlegung und der festlicher Übergabe nur acht Monate Bauzeit. FOTO: Georg Zielonkowski
Cottbus. Im neuen Domizil der Radsportler stecken 1000 Stunden freiwilliger Arbeit. Von Georg Zielonkowski

Nach einer bemerkenswert kurzen Bauzeit konnten die 227 Sportler und Trainer des Radsportclubs RSC Cottbus dieser Tage ihr direkt neben der Radrennbahn errichtetes Vereinsheim übernehmen. So erwähnte der RSC-Präsident Jens Schober mit hörbarem Stolz, dass seit der Grundsteinlegung gerade einmal acht Monate bis zur festlichen Übergabe vergangen sind.

„Dies aber war nur möglich, weil sich unsere Mitglieder unglaublich aktiv bei unseren zwölf Arbeitseinsätzen mit dem wachsenden Bau verbunden fühlten und in Summe 1000 freiwillige Stunden darin investiert haben. Dafür gilt mein Dank, genau wie den 24 regionalen Unternehmen, die dieses schöne Haus entstehen lassen haben“, so Schober. Der kontinuierliche Bauverlauf wurde am Eröffnungstag den Besuchern auf einer Videopräsentation nochmals vor Augen geführt.

Für das Vereinsleben des Radsportclubs ergeben sich nun auf dem Pachtgrundstück völlig neue Möglichkeiten, wie RSC-Vize Reinhard Semmler betonte: „Nicht nur für die Mitglieder- oder Elternversammlungen ergeben sich in diesem großzügigen Bau, in dem eine komfortable Küche und die erforderlichen Sanitäranlagen untergebracht sind, tolle Bedingungen für unser Vereinsleben. Wie eng der Verein zusammensteht, hat man in der jetzt beendeten Bauphase erlebt, in der kaum jemand auf die Uhr geschaut hat, wenn es darum ging anzupacken. Darum darf nun heute auch mit allem Grund gefeiert werden.“

In der Stunde der erfolgten Übernahme wurde von offizieller Seite nicht vergessen, zwei maßgeblichen Unterstützern zu danken. War es doch RSC-Geschäftsführer Axel Viertler, der all die kleinen organisatorischen Dinge super im Griff hatte und der zudem ständig Hand anlegte. Für die vielen Dinge der Hintergrundarbeit zeigte sich Bernd Kühner verantwortlich. Offenbar tat es dem gesamten Bauablauf gut, dass der frühere Präsident bei der Erstellung der erforderlichen Schriftstücke perfekte Arbeit geleistet hatte – insbesondere im Zusammenhang mit der Fördersumme von 158 000 Euro. Er hat aber auch bei allen anderen Anträgen und Dokumenten helfend eingegriffen.

So wirkte die Dezernentin des Geschäftsbereiches Jugend, Kultur und Soziales der Stadt Cottbus, Maren Dieckmann geradezu glücklich mit dem geschaffenen Kleinod des RSC Cottbus: „Mein Dank gilt den fleißigen Bauleuten in euren Reihen, weil mit diesem Haus nun ein Mehrwert für unsere Stadt einher geht. Und vielleicht gelingt es ja eines Tages, dass die Mitglieder beider Cottbuser Radsportvereine hier unter diesem Dach sitzen, beraten und feiern. Das Zusammenwachsen von RK Endspurt und RSC ist ja bekanntlich mein stiller Wunsch.“