ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:33 Uhr

Pücklers Ankunft in Griechenland und die Faszination des Orients

Cottbus. Klaus-Werner Haupts Buch "Okzident und Orient – Die Faszination des Orients im langen 19. Jahrhundert" steht im Mittelpunkt der nächsten Veranstaltung des Vereins Fürst Pückler in Branitz am Donnerstag, 26. Januar, 19 Uhr, im Kleinen Vortragssaal der Gutsökonomie. Ulrike Elsner

"In dieser Anthologie werden Schriftsteller, Maler, Unternehmer und Lebenskünstler vorgestellt, unter ihnen Lord Byron und Fürst Pückler", teilt der Vereinsvorsitzende Bernhard Neisener mit. "Alle sind miteinander vernetzt oder beziehen sich in ihren Werken aufeinander."

Haupt, der vor seinem Ruhestand viele Jahre als Gymnasiallehrer auf den Spuren der Klassiker unterwegs war, schildert in seinem Vortrag die Ankunft des Fürsten von Pückler-Muskau im Jahr 1836 in Griechenland. Pückler hat die Gastfreundschaft des jungen Königs Otto I. genossen und dessen Vater, den bayerischen König Ludwig I., getroffen. "Es wird interessant sein zu erfahren, was Griechenland den Bayern zu verdanken hat", verspricht Bernhard Neisener.

Im Jahr 1837 ist Pückler weiter nach Ägypten gereist, wo ihm ebenfalls ein fürstlicher Empfang bereitet wurde.

Wie den Fürsten im Palast des osmanischen Vizekönigs erwartet auch die Besucher der Veranstaltung in der Branitzer Gutsökonomie eine Überraschung. "Wir sind gespannt auf Najeeba und Ausschnitte aus ihrer orientalischen Tanzshow", sagt der Vereinsvorsitzende.

Vielleicht entsteht mit "Okzident und Orient" gar eine neue Reihe. Der Verein jedenfalls testet derzeit einige neue Veranstaltungsformate, die Wissenswertes über den Fürsten, seine Zeit und seine Zeitgenossen vermitteln sollen.

Dazu gehört auch das Parkgeflüster, das Anfang Dezember 2016 erstmals stattgefunden hat. In dieser Reihe informieren Mitarbeiter der Stiftung über den Arbeitsstand bei verschiedenen Vorhaben oder über aktuelle Forschungsergebnisse. Zum Auftakt hat Kustodin Dr. Simone Neuhäuser über ihre neuen Forschungsergebnissen zur Parkschmiede informiert.

Die Parkschmiede kennen Pücklerfreunde und Branitzbewunderer als Eingang in den Innenpark. Dr. Simone Neuhäuser hat den Gästen des Parkgeflüsters Einblicke in die Planungen des Fürsten für die Parkschmiede sowie die dramaturgische Bedeutung vermittelt, die Pückler dem Gebäude zugedacht hat.