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Aus dem Landgericht
Beweisaufnahme im Prozess um ermordete Cottbuser Rentnerin

Nach dem Tod der Cottbuser Rentnerin hatte die Polizei im Dezember 2016 mit Befragungen in der Cottbuser Innenstadt nach dem Täter gefahndet.
Nach dem Tod der Cottbuser Rentnerin hatte die Polizei im Dezember 2016 mit Befragungen in der Cottbuser Innenstadt nach dem Täter gefahndet. FOTO: Annett Igel-Allzeit
Cottbus. Der Prozess am Landgericht Cottbus um den gewaltsamen Tod der 82-jährigen Rentnerin Gerda K. aus Cottbus ist nach langem Streit um Verfahrensfragen in die Beweisaufnahme eingetreten.

Bisher wurden nach Auskunft von Gerichtssprecher Frank Merker nur Polizeibeamte als Zeugen gehört. Das Ende Oktober begonnene Verfahren gegen einen zur Tatzeit im Dezember 2016 noch nicht volljährigen Syrer findet nach Jugendgerichtsgesetz unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Anklage wirft ihm vor, die Rentnerin getötet zu haben, um sie zu berauben.

Die Verhandlung soll am 14. Februar fortgesetzt werden. Dann sollen auch Angehörige der Toten aussagen.Der Verteidiger des jungen Syrers hatte zu Prozessbeginn mehrere Anträge gestellt, über die zunächst entschieden werden musste. Er hatte unter anderem die Unvollständigkeit der Akten als Verhandlungshindernis monierten.

(sim)