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Protestmarsch für Hebammen auf dem Cottbuser Altmarkt

Cottbus. Auf dem Cottbuser Altmarkt wird es am kommenden Samstag, 29. März, einen Protestmarsch zum Erhalt des Hebammenstandes geben. Nicole Nocon

Die Demo, die um 15 Uhr beginnt, ist Teil einer bundesweiten Initiative, die im Februar 2014 von Eltern angestoßen wurde. "Ich bin leidenschaftliche Hebamme und sehr berührt von dieser Unterstützung seitens der Familien. Deutschlandweit engagieren sich Eltern, Großeltern, Hebammen und Freunde für das im Grundgesetz verankerte Recht der freien Wahl des Geburtsortes und für den Erhalt der Hebammenversorgung in Schwangerschaft, Wochenbett, Stillzeit und unter der Geburt. Diese Versorgung ist ab Sommer

2015 massiv bedroht. Deshalb hoffe ich, dass sich viele Cottbuser dem Protestmarsch am Samstag anschließen", sagt Beatrice Manke, die im Cottbuser Thiem-Klinikums tätig ist.

Zum Hintergrund: Ab Juli 2015 wird es keine Haftpflichtversicherung mehr für freiberufliche Hebammen geben, wenn sich die Nürnberger Versicherung aus dieser Sparte zurückziehen wird. Schon jetzt sind die Versicherungsbeiträge für Hebammen kaum mehr erschwinglich. Betroffen sind laut Beatrice Manke freiberufliche und Beleghebammen aber auch viele festangestellte Kolleginnen. Weitere Infos unter www.hebammenunterstuetzung.de.