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Projekt zur Jugendförderung gestartet

Klaus-Peter Schulze (r.) versucht sich unter Anleitung von Martin Jainz vom Humanistischen Bildungswerk im Graffitisprühen.
Klaus-Peter Schulze (r.) versucht sich unter Anleitung von Martin Jainz vom Humanistischen Bildungswerk im Graffitisprühen. FOTO: hil
Cottbus. Immer wieder werden in Cottbus neue Projekte auf den Weg gebracht, die Jugendliche ohne Schulabschluss unterstützen sollen. Um einen "Wildwuchs" unterschiedlichster Angebote zu vermeiden, bekommt das Jugendamt jetzt mehr Einfluss. hil

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Schulze informierte sich vor Ort, ob dieses Förderinstrument Zukunft hat.

Die Grundidee ist einfach: Während früher jeder Träger Anträge auf europäische Fördergelder stellen konnte, ist das jetzt nur noch der Kommune gestattet. Das Jugendamt bekommt Geld zugewiesen - in diesem Fall 160 000 Euro jährlich bis Ende 2018 - und gibt dieses Geld für gezielte Maßnahmen an freie Träger. Klingt nach bürokratischem Aufwand, soll aber zu einem kontrollierten Einsatz von Fördergeldern führen. Mit dem Geld sollen die Stiftung SPI und das Humanistische Bildungswerk in den nächsten vier Jahren möglichst viele benachteiligte Jugendliche in Berufsausbildung oder Arbeit bringen. Schulze kam jetzt nach Cottbus, um sich als Bundestagsabgeordneter ein Bild von Jugendarbeit vor Ort zu machen. "Meine Eindrücke nehme ich mit nach Berlin, dort fließen sie in die Arbeit der Fraktion ein", sagte Schulze.