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| 19:23 Uhr

Strukturwandel
Potsdamer soll den Lausitz-Wandel voranbringen

Cottbus. Noch immer sucht die Wirtschaftsregion Lausitz offiziell nach einem Chef, der für die Städte und Landkreise den Strukturwandel voranbringen soll. Jetzt scheint der gesuchte Macher gefunden zu sein. Der Unternehmer Torsten K. Bork aus Potsdam soll den wirtschaftlichen Wandel in Südbrandenburg offenbar führen. Von Christian Taubert

Nach langem Anlauf hat sich die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH (WRL) auf einen neuen Geschäftsführer geeinigt: Torsten K. Bork (Foto) ist nach RUNDSCHAU-Informationen der Mann an der Spitze jenes Gremiums, das den Strukturwandel in der Region führen soll. Darauf haben sich die WRL-Gesellschafter, die vier Südbrandenburger Landkreise, die Stadt Cottbus und der Landkreis Görlitz, offenbar einstimmig geeinigt. Er soll dem Vernehmen nach Anfang September in der Lausitz vorgestellt werden.

Der Potsdamer Unternehmer, der bisher erfolgreich als Geschäftsführer der Bork & Partner Management in der Unternehmens- und Politikberatung agiert, gilt als Netzwerker. Er sieht es als seine Aufgabe an, Wirtschaft und Politik zusammenzubringen. Der 53-jährige Bork gilt in der Landeshauptstadt als Problemlöser bei komplizierten Fällen. Der in der Lausitz eher unbekannte Ehrenpräsident des Unternehmerverbandes Brandenburg-Berlin ist ehrenamtlich Vorsitzender des SC Potsdam, des größten Sportvereins des Landes.

Torsten K. Bork
Torsten K. Bork FOTO: SC Potsdam

Die mit fast einem Jahr Verzögerung (Januar 2018) gestartete Wirtschaftsregion Lausitz wollte ihren neuen Chef im Oktober 2017 präsentieren. Damit sollte ihm vor dem Start der Strukturkommission beim Bund Zeit gegeben werden, sich als „Kopf der Lausitz“ für den Strukturwandel bekannt zu machen.