ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:33 Uhr

Polterei und helfende Lieder

Das künftige Brautpaar Stephanie Pohl und Michael Gaumnitz staunt gemeinsam mit Tochter Nele über die vielen Scherben beim Polterabend.
Das künftige Brautpaar Stephanie Pohl und Michael Gaumnitz staunt gemeinsam mit Tochter Nele über die vielen Scherben beim Polterabend. FOTO: Helbig/mih1
Mit großem Gepolter und einem himmlischen Donnerwetter wurde dem künftigen Brautpaar Stephanie Pohl (29) und Michael Gaumnitz (42) am Donnerstagabend auf dem Sportplatz in Kunersdorf viel Glück für die Hochzeit am Samstag gewünscht. Unter den Gästen der ehemaligen Bahnrad-Weltmeisterin vom RSC Cottbus und ihres Trainers waren natürlich auch viele Radsport-Größen.

Zum Beispiel ließ es sich Pohls erster Trainer, der ehemalige Zeitfahr-Weltmeister Lothar Thoms, nicht nehmen, persönlich zu gratulieren. Ebenfalls dabei: Ex-Weltmeister Bernd Drogan, Bahnsprint-Bundestrainer Detlef Uibel, LKT-Teameigner Michael Müller und Manager Steffen Blochwitz sowie RSC-Präsident Bernd Kühner und Geschäftsführer Axel Viertler.

Viele Bilder gibt es unter www.lr-online.de/polterabend

Für Oliver Jannasch (Foto) ist die Musik eine Leidenschaft - und die möchte er gern dazu einsetzen, Menschen zu helfen. Seinen Song "Als ich ein Kind war" vertrieb er über das Internet. Nun übergab er einen Scheck über 750 Euro als Erlös von diesem Song an den Förderverein der Kinderklinik im Carl-Thiem-Klinikum (CTK). Der hauptberufliche Offset-Drucker hat den Song in seinem eigenen Studio eingesungen und gemeinsam mit einem Produzenten verkaufstauglich gemacht. Er suchte sich Sponsoren, die ihn bei der Produktion unterstützen - schließlich sollten die Einnahmen nicht für die Produktion draufgehen, sondern gespendet werden. Die Idee kam dem Musiker aus Ruhland beim "Mosh gegen Krebs". Bei dem Festival im Senftenberger Ortsteil Sedlitz spielen Hardcore-, Punk- und Metalbands ohne Gage, und seit einigen Jahren kommt immer wieder eine stattliche Summe der Kinderkrebsstation des CTK zugute. "Und genau das ist auch mein Antrieb", sagt Oliver Jannasch. "Ich will mit meiner Leidenschaft den kranken Kindern ein bisschen Freude machen." Auch dem "Elternhaus für die Lausitz" am CTK hat er mit einem früheren Lied auf diese Weise eine Spende zukommen lassen.

Schon seit mehreren Jahren engagiert sich das Cottbuser Team von "ESJOTT - Der Friseur" für "Viva con Agua - Alle für Wasser. Wasser für Alle." Unterstützt werden so internationale Projekte, die dafür sorgen, Menschen möglichst überall auf der Welt mit Trinkwasser zu versorgen. Auch in diesem Jahr wurden im "Erdemonat", über sechs Wochen im Frühjahr mit verschiedenen Aktionen Spenden gesammelt. So gab es einen Wasserlauf, einen Aktionstag für Kinderhaarschnitte und es wurde fleißig Kuchen vom Bioladen und Wasser verkauft. Der Erlös kommt der diesjährigen Aktion neben dem internationalen auch einem regionalen Projekt zugute. Zum Ferienstart konnten nun Jens Schulz und Roland Hauke von den Südbrandenburger Johannitern einen Scheck in Höhe von 500 Euro in Empfang nehmen. Der Cottbuser Friseur möchte damit das Johanniter-Kinderhaus "Pusteblume", das in Burg gebaut und Heimat auf Zeit für schwerkranke Kinder und ihre Familien wird, unterstützen.