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Polizei zieht ruhige Bilanz zum Landespokal

Polizeieinsatz
Polizeieinsatz FOTO: Fotolia (119503218)
Cottbus. Einen weitgehend ruhigen Männertag hat die Polizei in Cottbus bis zum Abend erlebt. Einzelfälle gab es nur am Rande des Fußballspiels im Stadion der Freundschaft. bob

Als "überwiegend friedlich" stuft Ines Filohn, Sprecherin der Polizeidirektion Süd, die Lage rund um das Landespokalfinale zwischen Cottbus und Luckenwalde ein. "Die gründlichen Kontrollen vom Verein beim Einlass und das Absuchen des Stadions auf versteckte Pyrotechnik, durch Sprengstoffspürhunde der Polizei, vor dem Spiel zeigten Erfolg", so Ines Filohn.

Bei einer 20-Jährigen fanden Ordnerinnen beim Einlass versteckte Pyrotechnik am Körper. Die Frau erhielt einen Platzverweis und eine Anzeige. Von 16 Personen wurde außerhalb des Stadions die Identität festgestellt, da aus ihrer Mitte Böller geworfen wurden. Bei einem der Männer wurden Böller gefunden. Er wurde ins polizeiliche Gewahrsam genommen. Die anderen Personen erhielten einen Platzverweis.

"Auch zwei Streithähne die ihre Meinungsverschiedenheiten körperlichen miteinander austrugen, wurden in Polizeigewahrsam genommen", berichtet Ines Filohn. Nach Spielende sei es zudem vereinzelt in der Nordwand sowie im Gästefanblock Pyrotechnik abgefackelt worden. Verletzt wurde dabei niemand.

Dies trifft auch auf den Männertag insgesamt bis zum Abend zu. Größere Einsätze gab es nach Auskunft des Wachleiters zunächst nicht. Abzuwarten bleibt, wie die Nacht verläuft.