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| 17:58 Uhr

Silvesterbilanz
Polizei und Feuerwehr ziehen Silvesterbilanz

Cottbus/Kolkwitz. Nicht ganz schadfrei, aber größtenteils ruhig – so bilanzieren Feuerwehr und Polizei die Silvesternacht in Cottbus.

Nicht ganz schadfrei, aber größtenteils ruhig – so bilanzieren Feuerwehr und Polizei die Silvesternacht in Cottbus.

Feuerwehr: Wie Stadtsprecher Jan Gloßmann am Neujahrsmorgen mitteilt, gab es in der Nacht 15 Einsätze der Kameraden der Feuerwehr. Keiner der Einsätze sei ein größerer gewesen, heißt es in der Mitteilung. 13 Brände mussten die Einsatzkräfte löschen, zweimal wurden sie zu Hilfeeinsätzen für den Rettungsdienst gerufen. Bei einem Großteil der Brände habe es sich um Container- und Vegetationsbrände gehandelt, teils auch um Löscheinsätze an Pyrotechnik. Den Informationen der Stadt zufolge gab es Containerbrände in der Chopinstraße, gleich zweimal in der Ewald Müller Straße, in der Leipziger Straße, in der Ricarda Huch Straße, der Riedelstraße und der Carl von Ossietzky Straße. Brennende Böllerreste löschte die Feuerwehr demnach in der Räschener Straße, der Heinrich Albert Straße und in der Waisenstraße. Zu Vegetationsbränden kam es darüber hinaus in der Falkenberger Straße, in der Willi Budich Straße sowie in der Hallenser Straße. Dort war ein hohler Baumstamm abgebrannt, so dass die Feuerwehr ihn abtragen musste. Im Einsatz waren die Cottbuser Berufsfeuerwehr sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Madlow, Ströbitz und Sandow, teilt Gloßmann weiter mit.

Polizei: Viele Einsätze verzeichnet die Polizei – gleich mehrmals habe es im ganzen Stadtgebiet aufgrund von Alkoholeinfluss Streitigkeiten und Körperverletzungen gegeben. Den Angaben zufolge trug jedoch niemand schwerwiegende Verletzungen davon. Außerdem vermeldet die Polizei mehrere Fälle von Sachbeschädigung. So seien im gesamten Stadtgebiet Briefkästen, Mülltonnen und Haltestellen beschädigt worden. In Kolkwitz nutzten Einbrecher die Silvesternacht und brachen gleich acht Garagen auf. Gestohlen wurde der Polizei zufolge jedoch nach aktuellem Kenntnisstand nichts. Der Schaden liegt bei rund 500 Euro.

(red/dsf)