| 02:34 Uhr

Polizei sucht nach Gurtmuffeln und ungesicherten Kinder

Cottbus. Am heutigen Dienstag werden sich auch mehrere Inspektionen der Polizeidirektion Süd an den derzeit europaweiten Gurtkontroll-Wochen beteiligen. Wie Polizeisprecher Torsten Wendt bestätigt, wird nicht nur auf Gurtmuffel am Steuer geachtet, sondern auch darauf, ob die Kinder im Auto richtig gesichert sind.

"Und wenn wir kontrollieren, kontrollieren wir alles - auch Geschwindigkeiten werden gemessen und die Fahrer angehalten, die ohne Freisprechanlage im Auto telefonieren", so Wendt. Laut Polizei sind im Land Brandenburg im Vorjahr 460 Kinder als Mitfahrer bei Verkehrsunfällen verletzt worden - vier Kinder kamen sogar ums Leben. Bei ähnlichen Kontrollen im Jahr 2013 sollen 219 Gurtmuffel erwischt worden sein. Fahrern, die unangeschnallt erwischt werden, droht ein Verwarngeld von 30 Euro. Sind Kinder nicht richtig und ihrem Alter entsprechend gesichert, können bis zu 50 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg fällig werden.

Mit verstärkten Kontrollen ist heute laut Wendt im Spree-Neiße-Kreis und insbesondere in Spremberg, in Elbe-Elster, im Oberspreewaldf-Lausitz- und Dahme-Spreewald-Kreis zu rechnen.