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Polizei stoppt zwei Zigarettenschmuggler auf der A15

Cottbus. Zwei große Funde hat der Zoll in den vergangenen Tagen auf der A15 bei Cottbus gemacht. In einem polnischen Pkw und einem ukrainischen Transporter stießen die Beamten auf über 270 000 Zigaretten, ein Steuerschaden von fast 50 000 Euro. bob

Zwei Funde, beide auf der A15, beide innerhalb von 24 Stunden. Über diese Erfolge hat das Hauptzollamt Frankfurt (Oder) am Mittwoch informiert.

Der erste Fall ereignete sich am Sonntag auf der A15, Anschlussstelle Cottbus Süd: Kartonweise hatte der Fahrer des Pkw seine Ladung auf dem Rücksitz und im Kofferraum dabei, notdürftig abgedeckt mit schwarzer Folie. Den Blicken der Zollbeamten entging das natürlich nicht. Nachdem der polnische Pkw gestoppt war, stießen die Fahnder auf 169 960 Zigaretten, die allesamt unversteuert eingeführt werden sollten. Ein Steuerschaden von rund 26 000 Euro sei so verhindert worden, informiert Zollsprecherin Astrid Pinz.

Ein weiterer Fund wurde am Montag auf der A15 gemacht, diesmal an der Anschlussstelle Forst. Der Fahrer eines ukrainischen Transporters hatte sich zwar mehr Mühe gegeben und seine Schmuggelzigaretten in den Hohlräumen des Fahrzeugs versteckt. Die Fahnder wurden dennoch fündig und räumten 105 000 Zigaretten aus dem Fahrzeug. Steuerschaden hier: rund 15 000 Euro.

Gegen beide Fahrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen laufen.

Im Vorjahr hat das Hauptzollamt Frankfurt (Oder) insgesamt 8,77 Millionen Schmuggelzigaretten aus dem Verkehr gezogen.