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| 16:40 Uhr

Cottbus
Polizei soll sichtbarerin der Stadt sein

Cottbus. Abgeordnete wünschen sich die City-Wache zurück. Von Peggy Kompalla

Die Stadt wird die Einrichtung einer City-Wache prüfen. Das hat das Stadtparlament bei seiner jüngsten Sitzung auf Antrag der Linken beschlossen. Die Debatte zeigte, dass sich die Abgeordneten eine kontinuierliche Präsenz der Uniformierten wünschen. Allerdings ist das eine Frage der Zuständigkeit. Denn Polizeiarbeit ist Landessache, wie Wolfgang Bialas (CDU) betonte. Die Polizei hatte die City-Wache in Cottbus im Jahr 2007 aufgegeben.

Brita Richter (Linke) machte die Intention des Antrages nochmals deutlich. „Wir wissen alle, dass die Unsicherheit in der Bevölkerung gewachsen ist.“ Es gehe vor allem darum, auf die vielen kleinen Vergehen schnell und angemessen reagieren zu können. Dem Antrag zufolge soll die Einrichtung von Polizeikräften und Mitarbeitern des städtischen Ordnungsamtes gleichermaßen genutzt werden. Sie laufen seit vergangenem Jahr regelmäßig gemeinsam Streife in der Innenstadt. Markus Möller (SPD) warf eine Idee in den Raum: „Es geht doch darum, dass die Ordnungskräfte sichtbarer sind. Warum denken wir nicht mal darüber nach, leere Ladenflächen in der Innenstadt dafür zu nutzen?“

Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) nutzte die Gelegenheit für einen Appell an die Stadtverordneten: „Bitte wirken Sie auf Ihre Landtagsabgeordneten ein, dass nicht nur vorübergehend mehr Polizisten in der Stadt sind.“