Das hätte tödlich enden können. Beamte der Autobahnpolizei haben am Donnerstagmittag gegen 11.30 Uhr einen mit 3,6 Promille extrem alkoholisierten Lkw-Fahrer auf der A 15 zwischen den Anschlussstellen Roggosen und Cottbus gestoppt. Der 66 Jahre alte Mann aus Polen war den Polizisten aufgefallen, weil er mit einem Lkw und Sattelauflieger einer Berliner Firma „in sehr ausgeprägten Schlangenlinien“ in Fahrtrichtung Spreewalddreieck unterwegs war – „teilweise die Breite der Fahrbahn ausnutzend“, wie Polizeisprecher Torsten Wendt berichtet.

Angesichts der Baustellen und Staugefahr auf der A15 hätte das schlimm enden können. Unter einer Brücke fuhr der Mann bereits über die Seitenbefestigung, so die Beobachtung der Polizei.

„Der Fahrer mit diesen Ausfallerscheinungen scheint zudem offensichtlich nicht im Besitz der entsprechenden Fahrerlaubnis zu sein, Papiere konnte er nicht vorweisen“, berichtet Torsten Wendt weiter.

Bei der weiteren Kontrolle stellte sich dann heraus, dass auch die Reifen des Lkw Mängel aufwiesen. Zudem fehlten weitere Papiere. Die Speditionsfirma wurde angewiesen, einen neuen Fahrer zu schicken. Der Lkw wurde gesichert abgestellt, die Schlüssel hat jetzt die Polizei.

Der Lkw-Fahrer wurde zur Blutentnahme ins Krankenhaus gebracht. Anschließend wurde ihm die Weiterfahrt untersagt.