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| 18:09 Uhr

Auf Streife in Cottbus
Polizei kontrolliert Falschparker am Bahnhof

 Die Akzeptanz der Parkflächen vor dem Nordeingang zum Bahnhof soll in den nächsten Jahren regelmäßig überprüft werden.
Die Akzeptanz der Parkflächen vor dem Nordeingang zum Bahnhof soll in den nächsten Jahren regelmäßig überprüft werden. FOTO: LR / René Wappler
Beamte führen laut Pressestelle „sensibilisierende Gespräche“ mit Autofahrern.

Mitarbeiter der Bundespolizei haben in den vergangenen Wochen regelmäßig den neuen Nordausgang des Cottbuser Hauptbahnhofs kontrolliert. Wie Matthias Lehmann von der Pressestelle mitteilt, wiesen sie Falschparker darauf hin, dass ihre Autos im Ernstfall die Zufahrt zu Rettungswegen beeinträchtigen. Außerdem handele es sich um einen Verstoß gegen die Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung. So führten die Beamten nach Angaben der Pressestelle „sensibilisierende Gespräche“ mit den Autofahrern. Auch im Bahnhofsgebäude und auf den Bahnanlagen sei regelmäßig eine Polizeistreife unterwegs. Allerdings äußert sich die Pressestelle aus „einsatztaktischen Gründen“ nicht im Detail dazu, wie die Beamten künftig verfahren werden.

Wie die Deutsche Bahn mitteilt, soll in den nächsten Jahren immer wieder geprüft werden, wie sich der Bedarf und die Akzeptanz der legalen Parkflächen auf der Nordseite des Bahnhofsgeländes gestalten.

Bürgermeisterin Marietta Tzschoppe (SPD) erklärte im August 2016 zum offiziellen Baustart: Die 150 Parkflächen am Spreewaldtunnel, in der Nachbarschaft des neuen Eingangs, seien bislang „nicht voll ausgelastet“.

(wr)