Aufatmen in Peitz. Die am Gedenkort für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges geklaute Bronzeplastik ist wieder aufgetaucht. „Polizeibeamten gelang es am Donnerstag, die Bronze-Plastik in Peitz sicherzustellen“, berichtet Polizeisprecher Torsten Wendt. Die Hohlguss-Statue sei in einem Fahrzeug verstaut gewesen und wies diverse Beschädigungen auf.

Weitere Details wollte die Polizei aufgrund laufender Ermittlungen nicht geben. Mit den Umständen des Diebstahls sei weiterhin die Kriminalpolizei beschäftigt.

Die Täter müssen am alten Bahnhof in den Nachtstunden mit schwerem Gerät angerollt sein. Denn die Plastik, die aus Geldern einer Stiftung des Peitzer Tuchfabrikanten Adolf Rehn (1872 bis 1937) finanziert wurde, wiegt satte zwei Tonnen. Der Unternehmer hatte der Stadt 100 000 Reichsmark für wohltätige Zwecke zur Verfügung gestellt.