| 02:33 Uhr

Politiker stellen sich gegen Kürzungen bei Jugendarbeit

Cottbus. Die Politiker von Linke und SPD stellen sich gegen die geplanten Streichungen bei der Jugendförderung, die das Aus der Kickerstube bedeuten würde. Der stellvertretende Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses André Kaun (Linke) betont: "Die Kürzungen sind ein Vorschlag der Verwaltung und des Jugendamtes, die uns Stadtverordneten noch nicht einmal vorliegen. Peggy Kompalla

" Damit habe die Diskussion um die künftige Jugendarbeit in Cottbus noch nicht einmal begonnen.

Am Dienstag tritt der Unterausschuss Jugendhilfe erstmals nach der Sommerpause zusammen. Auf der Tagesordnung: der Jugendhilfeförderplan für 2018. "Es ist noch nichts entschieden", sagt Kaun und schiebt nach: "Im Gegenteil: Wir wollen das Budget für den Jugendförderplan sogar erhöhen." Ein entsprechender Antrag sei für den September geplant.

Bei der SPD fallen die Kürzungen für die Kickerstube ebenfalls durch. Der Cottbuser Parteichef Gunnar Kurth: "Es ist ein absolutes Unding, in einer Zeit, in der Energie Cottbus um seinen Ruf kämpft, ausgerechnet die öffentlichen Mittel zu kürzen, die speziell zu diesem Zweck dienen und überdies in gleicher Höhe durch den DFB unterstützt wird." Fraktionschefin Lena Kostrewa ergänzt: "Dieser Vorschlag der Verwaltung ist nicht nur kontraproduktiv in der Sache, sondern zugleich finanzpolitischer Unfug."