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Vier Platzverweise gegen Rechtsextreme
„Zug der fröhlichen Leute“ verläuft laut Polizei insgesamt entspannt

Polizisten beobachten den Karnevalsumzug „Zug der fröhlichen Leute“.
Polizisten beobachten den Karnevalsumzug „Zug der fröhlichen Leute“. FOTO: Tino Schulz / dpa
Cottbus. Der „Zug der fröhlichen“ Leute in Cottbus ist laut Polizei ausgelassen und entspannt verlaufen. Die Polizei musste wenig eingreifen, erteilte am Rande der Veranstaltung vier Platzverweise wegen Gefahrenabwehr und nahm eine Anzeige wegen Körperverletzung auf. pm/lsc

Am Rande des Karneval-Aufzugs ist im Bereich der Karl-Liebknecht-Straße von vier Männern im Alter von 19 bis 33 Jahren die Identität festgestellt worden. Die Männer mischten sich laut einer Polzeisprecherin in Zweiergruppen mit Esel- und Schafmasken unter die Besucher des Umzugs am Straßenrand.

Die Polizei sprach dann Platzverweise aus, da die der Polizei als rechtsextrem bekannten Männer Plakate bei sich trugen, die die Grenzen der politischen Satire überschritten. Zur Gefahrenabwehr wurden diese sichergestellt und den Personen Platzverweise ausgesprochen. Eine Person trug Tierabwehrspray bei sich, welches ebenfalls zur Gefahrenabwehr sichergestellt wurde.

Weiterhin musste eine Anzeige wegen Körperverletzung aufgenommen werden, da es zwischen zwei alkoholisierten Männern zu einer handfesten Auseinandersetzung gekommen war.

Entlang der Aufzugsstrecke standen der Bevölkerung drei mobile Polizeiwachen zur Aufnahme von Anzeigen und Hinweisen zur Verfügung. Außerdem wurde der Polizeieinsatz über Twitter begleitet.

In der Gesamtschau resümiert die Polizei, dass der „Zug der fröhlichen Leute“ in entspannter und ausgelassener Stimmung verlief.