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Planer suchen Zukunft für Cottbuser Tor

Das Cottbuser Tor soll saniert und umgebaut werden.
Das Cottbuser Tor soll saniert und umgebaut werden. FOTO: Lucy Schippan
Cottbus. Die Gebäudewirtschaft Cottbus (GWC) hat einen Architekturwettbewerb für das Cottbuser Tor gestartet. Der Gebäudekomplex gegenüber von Vattenfall steht seit Jahren leer. Peggy Kompalla

GWC-Chef Torsten Kunze sieht in dem Projekt eine große Herausforderung: "Die Wohnungsgrundrisse sind schlecht und der Bauzustand ist miserabel. Wir planen deshalb nicht nur eine Sanierung, sondern auch einen Umbau des denkmalgeschützten Wohnquartiers."

Neun Entwürfe sind demnach für den Wettbewerb eingereicht worden. "Fünf wurden ausgewählt, an denen weitergearbeitet wird", erklärt Kunze. Die Gebäudewirtschaft wird dabei von der Stadtentwicklungsgesellschaft DSK und von Architekturprofessor Hartmut Nagler unterstützt. "Ich bin mir sicher, dass eine innovative und wirtschaftlich umsetzbare Lösung gefunden wird", sagt der GWC-Chef. Im Juli fällt die Entscheidung für den Sieger-Entwurf in dem Wettbewerb. Die Gebäudewirtschaft plant die Umsetzung des Umbaus für die Jahre 2016 bis 2018.

Der Entwurf für den Neubau am Bahnhofsberg wurde ebenfalls bei einem Wettbewerb gefunden.