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| 02:33 Uhr

Peitzer planen neue Zeitreisen

Die Vereinsfahne zeigt in der Mitte ein Emblem mit der Peitzer Stadtsilhouette aus dem Jahr 1786.
Die Vereinsfahne zeigt in der Mitte ein Emblem mit der Peitzer Stadtsilhouette aus dem Jahr 1786. FOTO: Marion Hirche/jul1
Peitz. Der Historische Verein zu Peitz plant bereits jetzt die Vortragsreihe für das neue Jahr. Noch stehen nicht alle Vorträge fest. Marion Hirche / jul1

Aber es gibt erste Ansatzpunkte: Im nächsten Jahr jährt sich zum 400. Mal der Ausbruch des 30. jährigen Krieges 1618 - 1648. Da die Festung damals eine Zeit lang die komplette brandenburgische Staatsregierung beherbergte und von Wallenstein und den Schweden belagert wurde, wird dies natürlich ein Thema sein. Weiter wollen sich die Verantwortliche in der Vortragsreihe den jüdischen Mitbürgern in Peitz und der Reichspogromnacht widmen, die sich zum 80. Mal jährt. In diesem Zusammenhang möchte der Verein mit der Stadt zusammen Stolpersteine setzen, die an die deportierten jüdischen Peitzer erinnern.

Die Vortragsreihe in diesem Jahr ist erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt wurden sieben Vorträge gehalten. Themen waren das gefährliche Erbe des Krieges, Peitzer Friedhöfe, Streifzug durch die Peitzer Geschichte, die Eroberung der Festung Peitz und des Cottbuser Kreises 1758. 295 Zuhörer kamen zu den Veranstaltungen. Seit Beginn der Reihe im Jahr 2000 hat der Verein bisher zu 77 Vorträgen eingeladen und dabei 2304 Besucher begeistert.

Jetzt treffen sich die Vereinsmitglieder zu internen Aktionen. Im Vereinshaus wird gearbeitet, da das komplette Dach saniert werden muss. Im Mai gab es einen Ausflug in die Festungsstadt Küstrin, das heutige Kostrzyn. Peitz, Spandau und Küstrin waren die drei Festungsstädte der Mark Brandenburg. Vereinsmitglied Jörg Krakow, Peitzer Bürgermeister, hatte bei der Fahrt eine ganz besondere Überraschung parat: Er überreichte dem Vereinsvorstand eine Vereinsfahne.