| 16:09 Uhr

Malxe-Center
Peitzer Möbelhaus macht den Weg frei für Shoppingpark

Peitz. Die Bürger fordern Konkretes zum Malxe-Center. Der Investor kündigt nun Infos im Februar an.

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, heißt es im Volksmund. Ein Spruch, der auch zum geplanten Malxe-Center in Peitz passt. Seit Februar 2016 ist mehr oder weniger klar: Dort, wo Merkur-Möbel derzeit seinen Räumungsverkauf macht, soll ein Einkaufspark entstehen. Wirklich Konkretes aber gibt es kaum. Wann die Bagger übers Areal rollen werden und wann die ersten Einkaufswagen durch die Märkte rollen, bleibt ungewiss. Klar ist: Merkur-Möbel macht derzeit den Weg frei für die Projektplaner des Malxe-Center. Die wiederum kündigen an: Bald wolle man die Peitzer über die Zukunft des Geländes informieren, Mieter nennen, Pläne erörtern und Zeitrahmen abstecken. Im Februar solle es soweit sein, heißt es.

Der Peitzer Bürgermeister Jörg Krakow (SPD) bestätigt: Die Peitzer wollen endlich wissen, wie es zwischen Innenstadt und Volkspark weitergeht. Auch für die Verwaltung seien die Informationen wichtig, ebenso für die künftigen Fischerfeste. Die nämlich könnten in Zukunft teils auf einem Ausweichareal stattfinden, wenn das Malxe-Center einen Teil des aktuellen Fischerfestgeländes einnimmt. So lauteten zumindest die bisherigen Pläne.

Die Projektplaner stellen derweil klar: Die Vorbereitungen für den Shoppingpark laufen, nicht zuletzt mit dem Ende des Möbelhauses. Gleichzeitig äußern sie Verständnis für die Peitzer, die endlich Gewissheit über das Innenstadt-nahe Gelände haben wollen.

Auch bei der Veranstaltung „LR vor Ort“ in Peitz war deutlich geworden: Die Wellen schlagen hoch, wenn es um das Center geht. Obwohl die RUNDSCHAU das Diskussionsthema kurzfristig geändert hatte, fragten viele Gäste nach dem aktuellen Malxe-Center-Stand. Damals hatte die Projektplanung gehofft, innerhalb der folgenden vier Wochen Näheres sagen zu können.

Aus den vier Wochen sind nun fast drei Monate geworden. Nicht zuletzt die Urlaubszeit rund um Weihnachten und den Jahreswechsel habe das Voranschreiten des Projekts ein wenig ausgebremst, sagt Projektplaner Bernhard Kutzner-Gabriel.

Ein Supermarkt, die BHG und eine Drogerie – zumindest so viel scheint sicher im Hinblick auf die künftigen Läden auf dem Merkur-Areal.

ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE