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Peitzer Innenstadt wird zur Baustelle

mit Grafik. Die Sanierung der Peitzer Ortsdurchfahrt kommt voran. Nachdem im Vorjahr der Abschnitt zwischen Kreisel und Dammzollstraße erneuert wurde, rückt die Baustelle jetzt direkt ins Herz der Stadt. Das bedeutet erneut Umleitungen und Einschränkungen. Diesmal sind nur acht Wochen dafür veranschlagt. Allerdings wird auch eine Vollsperrung nötig. Peggy Kompalla

Die Peitzer Innenstadt wird ab Montag zur Baustelle. Anwohner und Durchreisende müssen sich auf einige Einschränkungen gefasst machen. Im Fokus des Landesbetriebes Straßenwesen steht zunächst der Abschnitt zwischen Dammzoll- und Wallstraße. Der Bereich wird komplett gesperrt. Damit ist die direkte Durchfahrt durch die Innenstadt nicht möglich, trotzdem bleiben Markt und Geschäftsstraßen erreichbar (siehe Grafik).

Geänderte Einbahnstraße: Die Lutherstraße bleibt eine Einbahnstraße, allerdings in die entgegengesetzte Richtung. Von der Schulstraße ist die Einfahrt zum Lutherplatz untersagt.

Parken: In der Lutherstraße, am Lutherplatz und in der Schulstraße gilt ein absolutes Halteverbot. Der Parkplatz an der Hauptstraße bleibt zugänglich.

Bushaltestellen: Während der Bauzeit können die Haltestellen Markt und Dammzollstraße/Schule nicht angefahren werden. Als Ersatz steuern die Busse Haltestellen am Lutherplatz und in der Külzstraße sowie in der Bebelstraße an (siehe Grafik).

Umleitung: Der Durchgangsverkehr wird vom Kreisverkehr über die Kraftwerks-, Gagarinstraße, Malxebogen und die Gubener Straße geschickt. Als zweite Variante gibt es noch die Umleitung von der Cottbuser Straße über Um die Halbe Stadt, Bebelstraße, Markt auf die Gubener Straße.

Lkw: Für Laster gibt es darüber hinaus weitere Einschränkungen. So wird die Straße Um die Halbe Stadt aus Lieberose für Lkw gesperrt. In der Gegenrichtung wird der Lieferverkehr gewährleistet. Lastwagen dürfen nicht in die Lutherstraße einfahren.

Die Arbeiten beginnen am Montag um 9 Uhr. Zunächst wird die Hauptstraße zwischen Dammzoll- und Wallstraße grundhaft erneuert. Dafür sind sechs Wochen veranschlagt, berichtet Manfred Ragotzky vom Landesbetrieb. Es gebe nur eine Unsicherheit: "Die Arbeiten werden von Archäologen begleitet." Soll heißen: Findet sich etwas im Untergrund, kann sich die Bauzeit verlängern. Zwischen Wallstraße und Markt gibt es ab Mai Ausbesserungsarbeiten. Sind beide Bauabschnitte erledigt, gibt es an zwei Tagen eine Vollsperrung im gesamten Bereich, "um Asphalt und Markierungen aufzubringen", so Ragotzky.

Der Landesbetrieb investiert in die Ortsdurchfahrt zwischen Kreisel und Bebelstraße nach eigenen Angaben rund 650 000 Euro, wobei der Löwenanteil in die Instandsetzung der Malxebrücke geflossen ist. Planungen für den weiteren Ausbau der Bundesstraße laufen, möglicherweise geht es in der Bebelstraße schon im Jahr 2015 weiter.