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Partner für lebenslanges Lernen

Cottbus. Die BTU Cottbus-Senftenberg ist ein wichtiger Partner für lebenslanges Lernen. Das betonte Thomas Hasenauer vom BTU-Weiterbildungsteam bei der Vorstellung des Gasthörerprogramms am Dienstag im Cottbuser Stadthaus. Ulrike Elsner

In der neuen Vorlesungsreihe "Open BTU" stellen Wissenschaftlerinnen der BTU ihre aktuellen Projekte vor.

Zudem erschließt die Universität durch Kooperationen, unter anderem mit der TU und der FU Berlin, neue Wissensfelder.

Für "Open BTU" öffnet die BTU vom 12. April bis zum 12. Juli an jedem Mittwoch ihren Großen Hörsaal. Lediglich am 31. Mai und am 7. Juni ist der Kammermusiksaal des Staatstheaters Cottbus Veranstaltungsort. "Es geht um Ideen- und Wissenstransfer", erklärt Thomas Hasenauer. Das Spektrum reicht von Soziologie über Gesundheitswesen bis zur Kulturgeschichte. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich.

Nach jedem Vortrag haben die Hörer Gelegenheit, sich mit den Referenten auszutauschen.

Jeweils drei bis vier Vorträge zu einem Themenfeld bauen aufein ander auf. So geht es ab 12. April um Arbeitsmarkt und Strukturwandel, ab 3. Mai um Public Health (öffentliche Gesundheit), ab 24. Mai um 500 Jahre Reformation und ab 21. Juni um BTU forscht.

Bis Mitte Juni stehen folgende Vorträge auf dem Programm:

12. April: "Die Gewerkschaften - (keine) Akteure in der Regional- und Strukturpolitik?" mit Prof. Dr. Klaus Dörre, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Lehrstuhl für Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologie,

19. April: "Jetzt in die Zukunft investieren - für einen handlungsfähigen Staat" mit Stefan Körzell, Mitglied des DGB-Bundesvorstandes, 26. April: "Perspektiven für die Lausitz - Beiträge zur strukturellen Entwicklung der Region" mit Dr. Norbert Pietsch, Kjellberg-Stiftung, und Martin Kuder, M's Marketing & Kommunikation GmbH,

3. Mai: "Public Health - Anbindung an Hochschulen und Darstellung eines gesundheitswissenschaftlichen Forschungsprojektes" mit Prof. Dr. Uwe Bettig, Rektor der Alice-Salomon Hochschule (ASH), Berlin,

10. Mai: "Die Rolle von Wissenschaft und Forschung im Gesundheitsbereich - Implikationen für die Politik am Beispiel von Gesundheitstechnologien" mit Dr. Cornelia Henschke, TU Berlin, Fachgebiet Management im Gesundheitswesen,

17. Mai: "Gesundheitswirtschaft und Bildungsökonomie - Ein Widerspruch! Ein europäischer Ausblick zur Entwicklung einer akademischen, beruflichen Ausbildung" mit Jens Reinwardt, Geschäftsführer der Akademie der Gesundheit Berlin/Brandenburg,

24. Mai: "Reformation und Mobilität in Europa" mit Univ.-Prof. Dr. Alexander Schunka, FU Berlin, Arbeitsbereich Geschichte der Frühen Neuzeit,

31. Mai: "Von renitenten Bischöfen, gelehrigen Pfarrern und einem bedächtigen Kurfürsten - Wie die Reformation in die Mark Brandenburg kam" mit Prof. Dr. Frank Göse, Universität Potsdam, Bereich Landesgeschichte,

7. Juni: "Auf den Spuren der Reformation in Cottbus" mit Steffen Krestin, Leiter der Städtischen Sammlungen Cottbus,

14. Juni: "Bildung, Beruf, Sprache, Gewissensfreiheit: Was von der Reformation heute noch zu spüren ist" mit Ulrike Menzel, Superintendentin des evangelischen Kirchenkreises Cottbus.