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Osterhase am Rand der völligen Erschöpfung

Bunte Eier und viele Süßigkeiten hatte der Osterhase im Korb.
Bunte Eier und viele Süßigkeiten hatte der Osterhase im Korb. FOTO: rur1
Cottbus. Selbst der Osterhase stieß am Montag im Spreeauenpark an seine Grenzen. Mit seinem gut gefüllten Korb schaffte er immer nur einige Schritte vom Gärtnerhaus in das schön gestaltete Gelände, dann waren Eier und Süßigkeiten schon wieder weg. rur1

Ständig war das Langohr von einem dichten Ring aus Eltern und deren Kindern eingekreist, die auf ein kleines Geschenk warteten. Meist reckten sich seinen Pfoten gleich mehrere Hände entgegen. Zwei oder drei Schritte vorwärtszukommen, war für den Osterhasen harte Arbeit.

"So einen Andrang hatten wir noch nie", sagte Parkchefin Karola Komolka mit einem lachenden und einem weinenden Auge. "Ich bin ständig damit beschäftigt, Körbe aufzufüllen, komme kaum ins Freie. Und an ein Nachverstecken von Eiern ist bei diesem Betrieb auf allen Wegen nicht zu denken." Von den großen Mengen Süßigkeiten kündeten bald nur noch leere Verpackungen.

Helfer von vielen Institutionen und Vereinen bis hin zum Verbund der Vereine halfen, den Ostermontagsvormittag über Naschereien und Eiersuche hinaus zum Erlebnis werden zu lassen. Sie gestalteten Bastel- und Mitmachstände, luden zu Spielen ein, versteckten 5000 bunte Eier und übernahmen den Einlass.

Viele Familien probierten einige Angebote aus, suchten den Spielplatz auf, holten sich Luftballons, genossen Musik und die schüchterne Frühlingssonne. Der schön hergerichtete Park lockte zu ausgedehnten Spaziergängen zwischen Blüten und zartem Grün. "Der Regen der vergangenen Tage hat den Anlagen aufgrund der vorhergehenden Trockenheit nichts ausgemacht", erläuterte Karola Komolka.