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| 17:15 Uhr

Lärmschutz
Lärmgeplagte B169-Anwohner: Entlastung in Aussicht

Cottbus. Im Streit um die angedrohte Untätigkeitsklage gegen den Landrat des OSL-Kreises Siegurd Heinze (parteilos) in Sachen Lärmschutz an der B 169 hat die Interessengemeinschaft der betroffenen Anwohner der Behörde mehr Zeit eingeräumt. Von Christian Taubert

In einem Schreiben an die IG-Mitglieder heißt es, dass der Verwaltung Gelegenheit gegeben werden soll, bis Ende September ein ordentliches Ergebnis vorzulegen. Nach dem Beschluss des

Oberverwaltungsgerichtes (OVG) Berlin-Brandenburg vom 8. Mai 2018 ist der OSL-Kreis zurzeit dabei, verkehrslenkende Maßnahmen für die Ortsdurchfahrt Allmosen vorzubereiten. Die Forderung einer Klägerin aus dem Ort, Lkw-Schwerlastverkehr einzuschränken, war vom OVG bestätigt worden. Landrat Heinze hatte daraufhin im Kreistag angekündigt, das Urteil umzusetzen. Da in der Folge wenig Öffentlichkeit zu den weiteren Schritten der Verwaltung hergestellt wurde, drohten die IG B 169 und die Linkspartei nach einer Bürgerversammlung in Cottbus mit einer Untätigkeitsklage gegen den OSL-Landrat.

Als sich Siegurd Heinze dagegen öffentlich zur Wehr setzte, wurde deutlich, dass an der Umsetzung des Urteils gearbeitet wird. So weist der Anwalt der Klägerin aus Allmosen darauf hin, dass inzwischen die Straßenverkehrsbehörde mit der Umsetzung einer verkehrslenkenden Maßnahme betraut sei. Nach deren Einschätzung ist eine weiträumige verkehrliche Betrachtung sehr wichtig. Denn nur, wenn die bestehenden Verkehrsströme auch außer­halb des OSL-Kreises in die Überlegungen mit einbezogen würden, könne ein gutes Ergebnis für Allmosen erreicht werden.