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Opulente Tongemälde

Der Pianist Bernd Glemser.
Der Pianist Bernd Glemser. FOTO: Werner Kmetitsch
Cottbus. Werke von Paul Hindemith und Johannes Brahms erklingen beim 7. Philharmonischen Konzert des Staatstheaters Cottbus am Freitag, 12. pm/asi

Mai, 20 Uhr, und Sonntag, 14. Mai, 19 Uhr, im Großen Haus. Es ist das letzte Abonnementkonzert, das der junge Dirigent Ivo Hentschel vor seinem Wechsel als Kapellmeister an die Komische Oper Berlin leitet. Das Philharmonische Orchester musiziert.

Auf dem Programm steht das zweite Klavierkonzert B-Dur op. 83 von Johannes Brahms. Die Interpretation durch den Pianisten Bernd Glemser weckt höchste Erwartungen. Mit seiner atemberaubenden Virtuosität, gepaart mit höchster poetischer Sensibilität, wird er den immensen technischen und musikalischen Herausforderungen des Werks bestens gerecht. Kritiker und Hörer beschreiben Glemsers Interpretationen als tiefgründig, individuell und fernab jeglicher Routine. Brahms verband im B-Dur-Konzert die Welt der Sinfonie mit jener des Konzerts. Dies kommt Glemsers künstlerischem Selbstverständnis entgegen, sich in den Dienst der Musik zu stellen und sie nicht als Medium der Selbstdarstellung zu begreifen.

Paul Hindemith vertonte in seiner Sinfonie "Mathis der Maler" den berühmten "Isenheimer Altar" des Renaissance-Künstlers Matthias Grünewald. In der Klangsprache des Komponisten spiegelt sich die leuchtende Farbigkeit und Schönheit der Altarbilder wider.

Karten für beide Konzerttermine sind erhältlich im Besucherservice, an der Abendkasse sowie im Internet unter www.staatstheater-cottbus.de und über das Ticket-Telefon 0355 78242424