"Wir wollen prüfen, ob die neuen Züge halten, was sie versprechen", betont der Sprecher der Odeg-Geschäftsführung Arnulf Schuchmann gegenüber der RUNDSCHAU. Es solle im Pendlerverkehr vor allem geprüft werden, ob die Beschleunigung des Zuges ausreicht, um künftig mehr Pünktlichkeit zu gewährleisten.

Mit dem Winterfahrplan (9. Dezember) hat die Odeg den RE 2 von der DB Regio übernommen. Da die bestellten Kiss-Züge noch keine Zulassung hatten, musste auf der neu gebauten und für 160 km/h ausgelegten RE 2-Linie mit geborgten DB Regio-Zügen improvisiert werden. Unpünktlichkeit und die Streichung des Haltepunktes Brand waren die Folge. "Der Test dient auch dazu, Gewissheit zu bekommen, ob Brand bald wieder im Fahrplan steht", erklärt Schuchmann. Ziel der Odeg ist es, den RE 2 ab 9. März mit dem Kiss zu fahren. Allerdings seien zurzeit erst vier von bestellten 16 Zügen verfügbar. Für einen RE 2-Betrieb rund um die Uhr werden neun bis zehn Züge benötigt.