(jum) Ministerpräsident Dietmar Woidke hat mit seiner Zukunftstour Jugend an der Oberschule Peitzer Land Station gemacht. Dort stellte ihm Schulleiterin Marlies During vor, wie die Schule ihre Schützlinge an das Thema Berufsorientierung heranführt. „Schule trifft Karpfen“ lautet etwa der für die Fischerstadt passende Name des Projektes, in dem Schüler in verschiedene Berufsfelder hineinschnuppern können – nicht nur in die Fischzucht, sondern auch in handwerkliche und künstlerische Bereiche.

Schon seit 2007 setzt die Peitzer Oberschule auf effiziente Berufsorientierung. „Sobald die Schüler wissen, was sie wollen, wissen sie auch, warum sie zur Schule gehen“, erklärte Lehrerin Doris Mußlick den Vorteil. Um dies zu erreichen, werden die Schüler schon ab der siebten Klasse an das Thema Berufswahl herangeführt. In der neunten und zehnten Klasse absolvieren sie dann jeweils ein zweiwöchiges Praktikum in Ausbildungsunternehmen. Ministerpräsident Dietmar Woidke lobte den Ansatz der Schule bei seinem Besuch: „Denn wenn Unternehmen sich hier ansiedeln möchten, fragen sie nicht zuerst nach Fördermitteln oder Grundstückspreisen, sondern ob Fachkräfte in ausreichender Zahl vorhanden sind.“ Und Schulabsolvent Maurice Paprosch sagt: „es gibt tatsächlich viele Möglichkeiten, in der Region zu bleiben. Man muss sich nur umhören.“