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| 13:58 Uhr

Energie Cottbus
Oberbürgermeister zum brisanten Fußballspiel Babelsberg-Cottbus

Wegen der Vorfälle im April vergangenen Jahres sind zu der Regionalliga-Partie am Sonntag keine Gäste-Fans im Babelsberger Karl-Liebknecht-Stadion zugelassen.
Wegen der Vorfälle im April vergangenen Jahres sind zu der Regionalliga-Partie am Sonntag keine Gäste-Fans im Babelsberger Karl-Liebknecht-Stadion zugelassen. FOTO: Steffen Beyer
Potsdam/Cottbus. Nach rechtsextremen Ausfällen von Cottbuser Fußballfans im vergangenen Jahr wollen die Oberbürgermeister von Potsdam und Cottbus ein Zeichen setzen.

Beide kündigten deshalb ihren Besuch im Stadion an diesem Sonntag zum Spiel zwischen Babelsberg 03 und Energie Cottbus an. „Ich bin stolz, dass das Bündnis „Potsdam! bekennt Farbe“ die Schirmherrschaft für dieses wichtige Spiel übernommen hat und damit die Kampagne ,Nazis raus aus den Stadien’ stärkt“, so der Bündnisvorsitzende und Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) am Donnerstag.

Rassismus habe weder in den Stadien noch in der Gesellschaft etwas zu suchen, betonte der Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU). „Der FC Energie Cottbus hat nicht erst seit den Vorfällen vor einem Jahr in Babelsberg sehr konsequent auf diese sogenannten Fans reagiert“, sagte Kelch. „Solche ,Fans’ gehören nicht zum FCE.“ Der Club arbeitet auch mit dem Bündnis „Cottbuser Aufbruch“ zusammen, das wie das Potsdamer Bündnis für Toleranz und gegen Rassismus eintritt.

Wegen der Vorfälle im April vergangenen Jahres sind zu der Regionalliga-Partie am Sonntag (13.30 Uhr) keine Gäste-Fans im Babelsberger Karl-Liebknecht-Stadion zugelassen.

(dpa/fh)