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| 19:21 Uhr

Oberbürgermeister Szymanski will es noch einmal wissen

Archivfoto: Oberbürgermeister Frank Szymanski im LR Interview
Archivfoto: Oberbürgermeister Frank Szymanski im LR Interview FOTO: Michael Helbig
Cottbus. Oberbürgermeister Frank Szymanski (SPD) will zur Oberbürgermeisterwahl im September erneut antreten. Das erklärte das Stadtoberhaupt Mittwoch am Rande der Stadtverordnetenversammlung gegenüber der RUNDSCHAU. Peggy Kompalla

Der Oberbürgermeister war erst am Montag nach sechswöchiger Krankheit wieder in den Dienst zurückgekehrt. Er hatte sich einer Operation an der Bauchspeicheldrüse unterzogen und sich in einer anschließenden Reha davon erholt.

Am Mittwoch erklärte er gegenüber der RUNDSCHAU fröhlich und knapp: "Mir geht es gut. Ich trete an." Zuvor hatte er bereits bei seiner Rede vor dem Stadtparlament erklärt: "Ich freue mich, wieder hier zu stehen. Ich bin wieder gesund und hoffe, noch lange für die Stadt arbeiten zu können." Diese Andeutung honorierten die Abgeordneten - zumindest auf der rot-roten Seite des Parlaments-Saals - mit einem wohlwollenden Klopfen.

Frank Szymanski ist damit der erste, der sich zu einer Kandidatur für die Oberbürgermeisterwahl am 14. September bekennt - auch wenn er von seiner Partei noch nicht offiziell nominiert worden ist. Es gilt jedoch als sicher, dass sich die Genossen diesem Wunsch nicht widersetzen werden.

Der damalige Brandenburger Infrastrukturminister Szymanski hatte sich im Jahr 2006 gegen den damaligen Ordnungsdezernenten und Interims-Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) durchgesetzt. Heute ist Kelch als Bürgermeister der zweite Mann in Cottbus. Während die Kandidatur von Szymanski damals von den Grünen unterstützt wurde, war Kelch für das Bündnis Cottbus angetreten. Es bestand aus CDU, Linke, FDP, AUB und Frauenliste. Im Jahr 2006 musste ein neues Stadtoberhaupt bestimmt werden, da Oberbürgermeisterin Karin Rätzel (parteilos) nach vier Jahren im Amt von den Cottbusern abgewählt worden war.